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Essay

DÉJÀ-VU oder DIE ROSE SCHWEBT

(Alle fettgedruckten Stellen stammen aus: Peter Handke. Unter Tränen fragend. Suhrkamp Verlag. Frankfurt am Main 2000)
Hamburg

Samstag Nachmittag vor einem Jahr. Wir sitzen im Eckcafé, draußen, eine blasse Frührose ist den Zaun hinaufgeklettert und schwebt über uns wie Heines Sterne. Wir sitzen an der Ecke eines der wenigen nicht zerbombten Häuser Frankfurts. Ein Jugendstilgebäude, das mich an einige Petersburger Bauten erinnert (oder lasse ich es mir vortäuschen?). Die Zeitungen rascheln gemütlich. Ein Hutzelmann hat trotz der ersten Aprilsonne seine obligate sumpfwasserfarbene Strickmütze an: der hiesige Penner, Stolz und Ruhm der gutherzigen Cafébesitzer. Von Natur eher argwöhnisch, fühlt er sich hier wohl und hat aus Dankbarkeit eine Aufgabe übernommen: Er paßt auf die Zeitungen auf und brummelt, wenn jemand sie unordentlich zusammenfaltet. Ich ziehe deshalb vor, in seiner Abwesenheit zu lesen. Ich bin ein schlechter Falter.

"Sabac ist im 1. und im 2. Weltkrieg von den Österreichern bzw. den Deutschen zerstört worden, samt Vernichtung vieler Bewohner."

Zur Zeit des Zweiten Weltkrieges war ich nicht hier, bei diesem Jugendstil-Eckhaus, wo heute die Rose schwebt. Ich wußte lange nicht, was hier geschah. Doch, ich wußte es, aber nicht richtig. Erst als mein Mann1 eine Erzählung schrieb, in der ein halbjüdisches Mädchen am Ende jenes Krieges auf eine englische Flugmaschine wartet, die, von ihrem Vater geflogen, Bomben auf ihr Haus herunterfallen läßt, auf ein Haus irgendwo in unserer Gegend, irgendwo hier, wo die Rose schwebt, erst da sah ich über die Schulter meines Mannes endlich ein Bild: ein Nichts, eine steinerne Wüste, hin und wieder ragt etwas nicht Zerbombtes empor, ein Jugendstilhaus, wie ein Zahn im zahnlosen Kiefer. Ungeboren, existierte ich damals irgendwo um meine Vorfahren herum: meine Großmutter - allein in einem vernichteten, erfrorenen, verhungerten Leningrader Vorort, einer ehemaligen Zarenresidenz - hatte all ihren Adelsschmuck längst gegen Brot getauscht, in ohnmächtiger Unkenntnis über den Verbleib ihres Sohnes. Dieser, mein Vater, achtzehnjährig: unter den "Bomben aus der Stratosphäre (fast)". Die andere Großmutter, eine dreißigjährige Frau (heute noch ein Mädchenalter): Witwe mit zwei Töchtern.

(Würde ich ein Wörterbuch schreiben, schriebe ich unter "Krieg": Zeitbetäubungszone zwischen vor und nach. Z. B.: "In anderen Zeiten wäre dieser Moment ein zutiefst friedliches "Und" der Drei-Einigkeit gewesen: das Rauschen der Bergbäche, und die Nachtigallen, und in der Höhe die Nachtflugzeuge mit den Passagieren unterwegs von, sagen wir, Frankfurt oder London oder Amsterdam nach Athen, Istanbul, Kairo, Tel Aviv, Bombay. Viel Glück euch dort oben! <............> Nie mehr werde ich das nächtliche Gebrumm eines Transkontinentalfliegers als ein friedliches Geräusch hören können? Nie mehr werde ich die Nachtpassagiere in meine Gedanken einschließen können?")

Sonntagvormittag vor einer Woche vor einem Jahr. Tours, Frankreich. Ein Blick aus dem Fenster: die gleichmäßige, ruhige, aber - wie es heißt - tückische Loire. Thérèse, die Gastgeberin, ist in der Normandie aufgewachsen. Automatisch ruft das Wort "Kindheit" das Zwillings-(für Thérèse)-wort "Bombardement". "Die Leute, die das jetzt tun, haben keinen Krieg erlebt. Aber probieren Sie doch diese Marmelade, die Beeren sind aus dem Garten." Es schmeckt phantastisch, danke. Ich dachte, niemand merkt es, es ist zum nächtlichen Winter-Regen-Rauschen geworden, niemand merkt es, eingewogen von den wie geschmiert zusammenspielenden Medien.

"Ein Mensch, dem ein Nachbar einen Tag lang von einem Garten zum anderen mit einem Maschinenlärm so zugesetzt hat, daß er jedes Lesen, Schauen, Hören, Sichunterhalten, Fühlen zunichte macht, bekommt, als er zuletzt dem Höllenlärmer ein "Ruhe!" zuschreit, die Antwort: "Wer ist es, der da jetzt Lärm schlägt?"

Meine frühere Welt, die nicht mehr da ist, war mir von Anfang an fremd (...Mit der herrschaftlichen Welt war ich nur kindlich verbunden, hatte Angst vor Austern, blickte Gardisten mißtrauisch nach... (Mandelstam)). Die Welt abgeschlossener Grenzen, die Welt der wie geschmiert zusammenspielenden Medien, die Welt von Heimat, Patriotismus, Schönheit. ("Soldaten, abwechselnd mit Volkstänzern; Flüsse, Berge, Ebenen, Schlote, Kähne ...feiertäglichstes Gewand"). Das schloß jeden Konflikt aus. Fast. Heute, da ich nicht mehr zurückzublicken brauche, sondern auf einmal um mich herum einige ihrer Merkmale entdecke, weiß ich nicht genau, wie es denjenigen geht, denen ihre damalige Welt nicht fremd war. ("Es war einmal eine Zeitung ... es war einmal ... in einer ehemaligen europäischen Zeitung")

Ich fahre zurück nach Frankfurt mit dem Zug, der Heinrich Heine heißt, zu Ehren eines gewissen Harry Heine, der nach Frankreich abhaute, sich eine Französin zum Weib nahm, eine Pension von der französischen Regierung (Louis-Napoléon, pfui!) bezog und alles dem deutschen Volk Heilige in den Schmutz zog, nicht umsonst, versteht sich.

Montag abend vor einem Jahr. Ich blättere nachlässig-gemütlich. Susan Sonntag teilt mir und allen Leuten guten Willens (so hieß das bei uns und heißt wohl auch bei euch so) mit, daß es ab sofort in Amerika Intellektuelle gibt, die sich nach gewissen Äußerungen geschworen haben, nie wieder ein Buch eines gewissen Autors in die Hand zu nehmen. In erster Linie, versteht sich, die Bücher, welche vor diesen gewissen Äußerungen geschrieben wurden. Die Zeitmaschine läuft. Ich höre ihre Luftschrauben schwirren. Die Zeitmaschine ist angekommen. Der Capuccino schmeckt schlagartig weniger cremig. Die schöne Kellnerin verwelkt augenblicklich. Die blasse Rose schwebt (immerhin).

(Würde ich ein Wörterbuch schreiben, schriebe ich unter "Unwort": 1. prof. schriftst.: ein Wort, das man in keinem Gedicht benutzen kann, z. B. Heimat. Patriotismus. Schönheit. 2. allgem. Eine Aussage, die im Namen der kollektiven Gerechtigkeit getroffen wird, z. B. (s. o.)). Ansonsten ist es mir übrigens egal, ob man wen auch immer (""Wie auch immer" ... bevorzugte deutsche Wendung, mit der er jeweils zeigen will, wie elegant er in der fremden Sprache haust") liest oder nicht liest oder lesen wird. Meine Autoren werden sowieso nie gelesen, auch wenn mancher von ihnen irrtümlich stapelweise gekauft wird. Oder verkauft?

"Regentropfen fällt in eine Pfütze, und ich sehe die Zielscheibe. Im Wald ein abgesägter Baumstamm mit den Jahresringen: die Zielscheibe."

Mit Mühe (weil ich es nicht will), aber mühelos (weil es von selbst kommt) erinnere ich mich an das deutliche Gefühl der Hilflosigkeit vor den zum grausigen Staunen... wie geschmiert zusammenspielenden Medien (s. o.).

"die Bilder gleichen einander... die Bild-Einstellungen, die Bildwinkel, die Bilder-Machschemata gleichen einander. Was sind das für Wahrheiten, die vor allem aus Großaufnahmen und Zuschlag-Wörtern bestehen?"

Hat man diese naive (dazu s. u.) Stimme nicht gehört, mißverstanden als Stimme des Freundes eines Volkes? ("O Sprache. 'Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit?' Nein, die Sprache... 'Freund' würde ich schreiben, wäre dieses Wort nicht durch noch und noch Schein- und Scheinheiligkeitssolidarisierung unbrauchbar geworden" (s. o.: "Unwort"))

Dienstag abend in einem Jahr. Der Computer zirpt, ein Stück Ersatznatur, eine künstliche fette Zikade. Der Hutzelmann hat inzwischen seine sumpfwasserfarbene Mütze gegen eine vornehm schwarze eingetauscht. Er studiert sämtliche Zeitungen, faltet sie vorbildlich (zweitausend Jahre Faltkultur!) und baut sich daraus seinen eigenen Kosmos, erzählte eine italienische Freundin. Mit mir spricht er nicht, mich mag er wohl nicht besonders, da ich seinen Kosmos durcheinanderbringe. Ich bin ein schlechter Falter. Heute aber störe ich den Frieden seines Reiches nicht. Ich bin zu Hause und online: Damals habe er vor allem den westlichen Medien einseitige Berichterstattung vorgeworfen. Diesmal präsentiere er sich jedoch zunehmend als "Kriegsdeuter", der sich auch mit Partisanen beschäftigt. Dieser haßerfüllte Bewohner eines Elfenbeinturms mit seinem besonders unerträglichen Zynismus. Eine Zeitung, eine zweite, dritte ... fünfte ... Links wie rechts, wie jemand namens Herr Beckenbauer zu sagen pflegt. Mein Mann sagt, Herr Beckenbauer ist ein Kaiser. Vor einem Jahr ist mir ein mehr als offener Brief entgangen. Eine Ex-Lebensabschnittsgefährtin bringt zur Sache vor, daß der gewisse Autor schon immer gewaltverherrlichend und machthungrig gewesen und überhaupt ein "eitler Schreiber" ist, welcher sich gegenüber der Öffentlichkeit in der Rolle eines "einsamen Rufers" sonne. Früher dachte ich, wenn eine Ex-Frau im sowjetischen Fernsehen von einem Feind der Menschen guten Willens, ihrem Ex-Mann also, zu berichten wußte, er sei schon immer gewaltverherrlichend und machthungrig gewesen und sei überhaupt ein "eitler Schreiber", welcher sich gegenüber der Öffentlichkeit in der Rolle eines "einsamen Rufers" sonne, da dachte ich, entweder sehe sie in die Mündung einer Pistole oder sie hoffe, eine Datscha zu kriegen. Oder eine Rolle, wenn es sich um eine Schauspielerin handelt. Ich habe mich geirrt und stehe jetzt dumm und stumm herum.

"Vorstellung einer Menschheit am Ende? Am Ziel? Welt-Ende als endloses, lautloses Umfahren des leeren leuchtenden Sees unter dem blauenden, unendlich schön blauenden Himmel?" Ich stehe dumm und stumm an diesem See, wie das Heine’sche Fräulein, das jener Sonnenuntergang einst so sehr rührte. Alles, was ich glaubte, weit hinten mir gelassen zu haben, kehrt von vorne zurück und lehrt mich, die Zeitung richtig zu falten.

Wahrscheinlich ist es eine müde Welt. Man bemüht sich nicht, klug auszusehen, es geht auch so. Warum ist ein so begabter Autor zu einem so primitiven faschistoiden politisierten Freund eines heiligen (müde naive Ironie) Volkes geworden? Richtig! Seine Mutter stammt irgendwo aus der Gegend, sie konnte die Zeitung nicht richtig falten! (Oder so etwas in der Art.)

Fragen wir naiv, sagt ein modischer Philosoph (nein, diesmal nicht Herr Beckenbauer). Na klar, warum nicht, fragen wir naiv! Wer von uns ist aber dazu in der Lage, von links wie rechts?

Mittwoch vormittag vor weiß Gott wie vielen Jahren (20?). Böse mache ich das Radio in der Küche kaputt. Niemand in der Familie versteht das: Warum? Wozu? Ich konnte einfach nicht mehr von Menschen guten Willens und von dem besonders unerträglichen Zynismus einzelner Bewohner des Elfenbeinturms hören, ich mochte die aufrichtige Stimme der Ex-Frau eines gewissen Schriftstellers nicht – ich dachte, entweder sehe sie in die Mündung einer Pistole oder sie hoffe, eine Datscha zu kriegen. Das war ein Irrtum. Umso mehr schäme ich mich heute wegen des kaputtgemachten Gerätes.

Es war eine müde Welt. Man mimte dort Skepsis. Tausendfache hinterlistige Erklärungen: was haben der jüdische Junge Motja und der katholische Bischof gemeinsam? fragte der Sprecher und zeigte mir und allen Leuten guten Willens das Foto: der kleine Motja und ein Bischof. (Ich war doch ein braves Mädchen, einen kaputten Fernseher hätte sich meine Familie nicht leisten können, er blieb heil.) Richtig! Der kleine Motja ist das Enkelkind eines berühmten Feindes unserer Heimat. Und warum ist dann ein so verdienstvoller Mann, ein Physiker von Weltrang, Mitglied der Akademie, zu einem unerträglich zynischen Bewohner des Elfenbeinturms geworden? Richtig! Seiner Frau wegen (die stammt wohl aus der Gegend),  welcher alle unsere Werte fremd sind! (Oder so etwas in der Art.)

(Würde ich ein Wörterbuch schreiben, schriebe ich unter "Hintergrund": meist falsche Deutung der Realität, die hinter einer eindeutigen Äußerung steht. Z. B.: so mancher Intellektuelle erklärt Nabokovs Entsetzen über die Verbrechen Stalins (Mandelstams Ermordung u. ä.) damit, Nabokov habe seine Güter, Reichtümer und Privilegien an die Kommunisten verloren. Susan Sonntag? Sorry, das war Edmund Wilson, wenn ich mich nicht irre. Ein anderer Intellektueller erklärt Nabokovs Entsetzen über die Naziverbrechen damit, dessen Frau stamme aus der Gegend). Nun lesen beide Intellektuellen keine Bücher jenes gewissen Autors mehr. Links wie rechts. Vorne wie hinten.

Descartes wußte, daß man an allem zweifeln muß, wußte aber nicht, womit anfangen (Lew Schestow).

Ich weiß, daß nicht alles von den wie geschmiert zusammenspielenden Medien Gelogene Lüge ist. Ich habe gelernt, daß die Wahrheit selbst die beste Lüge ist. Effektiver als Lüge. Ich ahnte das schon vor 20 Jahren, doch damals ging es nicht darum. Es ging um die Welt der Mandelstammörder, um die Welt abgeschlossener Grenzen, um die Welt der "wie geschmiert zusammenspielenden Medien". Und es ging darum, daß Mandelstams Werke im Westen sehr wohl verlegt wurden; daß die Leute dort sämtliche Grenzen so problemlos passieren wie die Sonnenstrahlen eine Wohnung durchqueren, deren Türen alle weit geöffnet sind; daß dort Meinungsfreiheit und Vielstimmigkeit herrschen. Das war die Wahrheit. Und das ist die Wahrheit.

Und es ging um meine Sehnsucht nach Westen, nach Osten, nach d r a u ß e n...

"Bemerkenswert auch hier, an den eher stillen und vor allem völlig abgelegenen Manifestationen auf der Brücke, das Vorkommen einiger Protestschilde auf Englisch, emporgehoben für welche Kamera? (Es ist keine da, nicht einmal eine lokale.)"

Aus mir damals (nach dem kaputten Radio) unklaren Gründen unternahm ich eine anstrengende Tramp-Reise zum Bajkalsee, mehr als tausend Kilometer bis zum sibirischen Fluß Jenissej, an dem ich geboren wurde (so hatte ich Gelegenheit, ihn zu sehen: mächtig, ruhig, zeitlos, asphaltgrau), und dann noch weiter Richtung Ost. Ein buddhistisches Kloster liegt etwas abseits von der burjatischen Hauptstadt Ulan-Ude (auf dem Weg begegnete mir ein Mönch zu Pferd. Das muskulöse, breitbrüstige Tier rannte mich beinah über den Haufen). Ich besichtige die bunten steinernen Wesen, die das Kloster verzieren. Sie haben eine entfernte Ähnlichkeit zu den riesigen goldäugigen smaragdgrünen Porzellanfröschen im Leningrader Palais der Jungpioniere und Schüler. Ich betrachte auch die Mönche im orangen Gewand. Ich durchstreife das Gelände, ersteige den Berg. Kleine unbekannte Blumen leuchten fast, es riecht nach Zirbelharz, ein gestreiftes Erdhörnchen huscht durchs Gras. Ich würde gerne mit dieser fremden Natur mehr Zeit verbringen, doch ich eile zum Bahnhof, alle Adressen und Namen vergessend, die mir den Buddhismus praktizierende Freunde mitgegeben hatten. Die Gründe sind klar; der Traum, der letzte Versuch, sich selig irgendeiner Gemeinschaft anzuschließen, jemand anderen vordenken zu lassen, ist dahin. Zurück geht es sechs Tage lang bequem mit dem Eilzug, das ist keine Wallfahrt mehr.

Donnerstag in einem Jahr, sehr spät. Wir sitzen in einer der letzten Straßenbahnen. An der Fensterscheibe die Werbung: " 'Wissen ist Macht.' Karl Marx." Schon wieder ein kleines Déjà-vu, aber der Ursprung ist mir klar. Ich bin inmitten von Karl Marx-Zitaten aufgewachsen. Die Tatsache jedoch, daß der Satz nicht von ihm, sondern von Francis Bacon stammt (Knowledge is Power), macht müde Hoffnung. Ich denke an die Verfasser dieser Werbung. Zweifellos sind es Menschen extrem guten Willens, und sie sitzen nicht in einem Elfenbeinturm. Sie können sehr gut falten. Durch die geöffneten Fenster duften die Heckenrosen; noch nicht nach dem Regen getrocknet, glänzen sie im Dunkel. Nächtliche Falter schweben in den geöffneten Fenstern der Straßenbahn.

Freitag vormittag in einem Jahr. Punkt. ("Seit die Medien in dem Krieg jetzt allem Möglichen wie auch Unmöglichen das Wort "Erzählung" voranstellen, so als sei schon dieses Wörtchen der unwiderlegbare Wahrheitsbeweis, ist das Wort "Erzählung", eins der edelsten der Menschengeschichte, etwas Zuwideres und für lange Unbrauchbares (s. o. "Unwort") geworden.") Ende der Erzählung.

Erstveröffentlicht: Manuskripte Nr. 150, 2000

 

  • 1. Oleg Jurjew, Frankfurter Stier, ein sechseckiger Roman. (Aus dem Russischen von Elke Erb und Sergej Gladkich). Edition Pixis bei Janus Press, Berlin/München 1996

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