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Kolumne

Zum 70. Geburtstag von Bruce Springsteen

Meet me in a land of hope and dreams

I

Dieser Tage läuft der Film „Blinded by the light“ in den Kinos. Er spielt im Jahr 1987 und handelt von dem 16jährigen Javed und seiner aus Pakistan stammenden Familie, die im nördlich von London gelegenen Luton leben. Javed ist das typische Mauerblümchen: introvertiert, scheu, begabt. Er schreibt Gedichte, die er niemandem zeigt (außerdem Songtexte für die Synthie-Pop-Band seines besten und einzigen Freundes) und steht ansonsten vollkommen unter der Fuchtel seines Vaters, der unbedingt will, dass Javed es zu etwas bringt. Sein tristes, nur nach den Wünschen dieses Vaters ausgerichtetes Dasein ändert sich schlagartig, als er zum ersten Mal die Musik von Bruce Springsteen hört, in der er seine Verlorenheit und seine Sehnsüchte zum Ausdruck gebracht sieht.

Der Rest ist Coming of Age, Konflikte und Happy End, nur leicht gewürzt mit dem Abgründen und Umbrüchen der Thatcher-Jahre; der Film beruht auf einer wahren Geschichte – die natürlich nicht unbedingt Seltenheitswert besitzt. Über die lebensverändernde Kraft der Popmusik sind schon einige Filme gedreht und Bücher geschrieben worden und es werden wohl noch einige mehr werden. Schön ist, dass der Film Springsteens Person nicht überhöht und den Fokus auf seine Musik und deren elektrisierendes, aber auch widerständiges Potenzial legt.

 

 

Obwohl er kein Meisterwerk ist, hat mich der Film begeistert, vielleicht mehr, als er es verdient. Ich wollte ihn wohl von Anfang an gut finden, weil er mir die Gelegenheit bot, durch ihn eine andere Liebe zu zelebrieren, auszuleben: die Liebe zu der Musik von Bruce Springsteen.

Diese Musik hat mir schon mehr als einmal das Leben gerettet. Ich weiß, ein solcher Satz klingt nach einer sehr pubertären, pathetischen Geste, aber wenn ich an all die Gelegenheiten denke, bei denen ich in Springsteens Musik Hoffnung, Verständnis oder Trost fand, erscheint sie mir berechtigt. Irgendwie gelingt es dieser Musik immer, die Versteinerungen & Abschirmungen zu erweichen und zu durchbrechen, die ich manchmal aus Furcht oder Wut um mich errichte, die sich in mir aufschütten oder über mir; sie erreicht mich an Stellen, wo ich selbst manchmal nicht hingelange, von denen nicht selten Schmerz oder Dunkelheit heraufwehen. Die Bandbreite der Stimmungen in Springsteens Songs aber, diese vielen emotionalen Register, sie finden immer einen Weg, um dorthin zu gelangen und sich des Schmerzes anzunehmen, zumindest ein bisschen.

II

Der Film „Blinded by the light“ macht seine Sache auch in anderer Hinsicht gut: er weist auf Parallelen in den Biographien von Jared und Springsteen hin. Beide wuchsen in Vororten auf, beide wollten von dort weg und beide hatten hartarbeitende Väter, die wollten, dass es ihre Söhne einmal besser haben, die aber unfähig waren, diesen Wunsch mithilfe einer gewissen Portion Liebe zu vermitteln.

Mein Vater gehörte in meiner Jugend zu einer ähnlichen Kategorie Väter. Von daher verbindet mich viel mit den Texten und Songs, in denen Springsteen sich mit seinem Vater und dessen Vorstellungen auseinandersetzt. Besonders eine Live-Version des Songs „The River“ nimmt einen besonderen Platz in meiner eigenen Biographie ein.

Die Live-Version befindet sich auf der dritten CD der Kompilation „Live 1975-1985“, ist 11 Minuten und 39 Sekunden lang. Die Musik setzt gleich zu Anfang ein, läuft aber nur sanft dahin und schließlich ist da Springsteens Stimme, die fragt: „How you doin out there tonight?“

Die Menge antwortet mit begeisterten Rufen, aber Springsteens Stimme scheint etwas verhalten, als er sagt: „That‘s good. That‘s good.“

Dann beginnt er nicht zu singen, sondern zu erzählen; die Musik fließt weiter dahin, schimmernd und sanft wie ein ruhiger Fluss in der Nacht. Es geht um ihn und seinen Vater: die beiden streiten sich oft in seiner Jugendzeit. Springsteen hat lange Haare, läuft immer wieder von zu Hause weg, verbringt die Nacht draußen oder bei Freund*innen, hat das Gefühl, seinen Vater zu hassen.

Der sagt schließlich nur noch: „Man, I can’t wait till the army gets you. When the army gets you they’re gonna make a man out of you. They’re gonna cut all that hair off and they’ll make a man out of you.”

Mein Vater wollte mich zwar nicht zum Militär schicken, aber auch er hielt mich stets an, mich zusammenzureißen und wir stritten uns oft. Mir ging es als Teenager oft nicht gut, ich hatte Panikattacken, Depressionen, Zukunftsängste. Für ihn war mein Verhalten selbstzerstörerisch und unbegreiflich, er konnte nicht verstehen, was mit mir los war.
Auch wusste er nicht, wie er mir helfen sollte, also schrie er mich an, faltete mich zusammen – kurzum: bei mir kam nicht an, dass er mich liebt. Für mich fühlte es sich an, als ob er mich nicht lieben konnte wie ich war, als ob er mich nicht verstehen wollte, mich und meinen Kampf mit diesen Gefühlen, die ich mir nicht ausgesucht hatte und denen ich so schwer gegenüber treten, die ich oft nicht bekämpfen konnte.

Springsteen erzählt weiter. Von 1968, seinem Abschlussjahr. Der Vietnamkrieg ist voll im Gange, viele von seinen Freunden werden eingezogen; es ist das Jahr, in dem die meisten amerikanischen Rekruten fallen; viele andere kommen ohne Arme oder Beine wieder oder mit anderen Versehrungen. Auch Springsteen muss zur Musterung (dem sog. physical).

„I remember the day I got my draft notice. I hid it from my folks. And three days before my physical me and my friends went out and we stayed up all night. And we got on the bus to go that morning and man we were all so scared…“

Ich weiß noch, wie ich diese Version des Songs das erste Mal hörte. Ich war 15, gerade mitten in meiner ersten schweren depressiven Episode, verstand dieses niederschmetternde Gefühl, das mich in Beschlag nahm, nicht, konnte aber die ganze Angst und Wut und Trauer auch nicht wirklich rauslassen. Es war, als wären in mir alle Hähne abgedreht worden. Nichts floss mehr: keine Freude, keine anderen Gefühle, alles stockte und ich trieb mich fast nur noch in mir selbst herum, versuchte die Hähne aufzudrehen, mit aller Gewalt, und hockte vor den leeren Becken, von denen mich nur die Spiegelung meines eigenen Gesichts anstarrte.

Auch Tränen wollten nicht kommen. Geweint hatte ich schon eine ganze Weile nicht mehr. Es schien, als hätte ich es für immer verlernt. Es gab die Momente, in denen ich weinen wollte – und ständig war da diese Anspannung in mir, auf die ein Weinen normalerweise folgt – aber nichts passierte.

Ich weiß noch, wie ich dasaß und mir wie der einzige Zuhörer vorkam; ich lauschte dem Ende von Springsteens Geschichte.

„And I went … and I failed. I came home [audience cheers], it’s nothing to applaud about…
I remember coming home after I’d been gone for three days and walking in the kitchen and my mother and father were sitting there and my dad said:
»Where you been?«
and I said, uh, »I went to take my physical.«
He said »What happened?«
I said »They didn’t take me.«
And he said: »…That’s good. That’s good.«“

Und während das Saxophon und die Mundharmonika einsetzen, den Song spielen (dieser Einsatz ist wunderschön, wie ein Sprung, ein Hineingleiten in den Fluss) kommen mir die Tränen. Es ist, als könnte ich zum ersten Mal seit langer Zeit atmen. Sie kommen, ich weine und weine. Ich kann weinen.

Und es funktioniert bis heute. Ich muss nur dieser Geschichte lauschen, nur diesen Song hören, und beginne zu weinen. Und noch mehr als das: immer wenn ich seitdem auf meinen Vater wütend bin, gibt es da diesen Moment, wo ich an diesen Song, an diese Geschichte denke. Ich wusste damals, augenblicklich, wider jeder Wut, dass mein Vater mich liebte; dass er mir nie würde helfen können, weil er so war/ist wie er war/ist (und ich so bin wie ich bin) – dass in ihm aber auch dieses „That’s good“ vorhanden war.

III

Wenn man sich nur wenig mit Springsteen beschäftigt hat, wirkt er von außen wohl immer ein bisschen wie der Inbegriff des strahlenden amerikanischen Helden. Sein bekanntestes Album ist nach wie vor „Born in the USA“, und obwohl es großartige Lieder darauf gibt und die Platte Springsteen zum Durchbruch verhalf, geht mit ihr auch ein ewiges Missverständnis einher: das Springsteen ein Stadionrocker und nichts anderes sei. Oder, noch schlimmer: einer, der die Vereinigten Staaten verherrlicht, Inbegriff ihrer Idee von Kommerzkultur und Kulturpropaganda ist. Ronald Reagan bspw. fiel schon damals auf den schmetternden Sound des Titelsongs „Born in the USA“ herein und wollte ihn für seinen Wahlkampf verwenden. Dass es in dem Lied um Vietnam-Veteranen geht, die bei ihrer Rückkehr weder Anstellung noch Halt finden, in einem Land, in dem längst nicht mehr (und wohl niemals) die Verwirklichung des nach ihm benannten Traums möglich ist(/war), schreit einem allerdings aus jeder Songtextzeile entgegen. Ronald war auch nicht sehr viel intelligenter als der aktuelle Donald.

Springsteens Biographie ist, ebenso wie seine Musik, viel weniger glatt und triumphal, als es möglicherweise bei einem flüchtigen Blick den Anschein hat. Schon sehr früh hatte er einen schweren Rechtsstreit mit seinem ersten Manager am Hals, der ihn künstlerisch stark hemmte (beschrieben in Philipp Hacker-Waltons Buch mit dem etwas reißerischen Titel „Vom Außenseiter zum Boss) und biographische und musikalische Umbrüche pflastern seinen Lebensweg.

Wer hören will, wie Springsteen von diesem Leben erzählt, sollte sich die (auch auf Netflix zu sehende) Show „Springsteen on Broadway“ anschauen. Hier spielt er seine Songs alleine auf dem Klavier oder der Gitarre (zu einem kurzen Intermezzo gesellt sich seine Frau, die Musikerin Patti Scialfa hinzu) und erzählt: von seiner Familie und seinen Ängsten, dem Glück, das er hatte und den verheerenden Entwicklungen, die er im USA der heutigen Tage beobachtet. Er singt „The Wish“, einen rührenden Song für seine Mutter. Am schönsten ist jedoch seine Solo-Interpretation von „Tenth Avenue Freeze-Out“, während der er von der E-Street-Band erzählt und von seiner Freundschaft mit dem Saxophonisten Clarence Clemons, der 2011 verstarb und über den er sagt: „He was elemental in my life. And losing him was like losing the rain.“

Auch das ist etwas, was ich an Springsteen schätze und immer schätzen werde: wie er in seinen Songs und seinen Interviews und seinen Erzählungen stets versucht, offen und ehrlich über seine Gefühle zu sprechen, sich in alles hineinzubegeben. Und ich glaube, ich wäre selbst eine andere Art von Dichter, wenn ich mir diese Herangehensweise nicht sehr zu Herzen genommen hätte. Es wäre vermessen zu behaupten, dass ich Menschen berühren möchte, wie sie ein Springsteen Song(text) berühren kann. Aber ganz kann ich von diesem Gedanken auch nicht lassen.

IV

Es gibt ein heiteres, emotionales Gegenstück zu der im II-Teil beschriebenen Live-Version von „The River“. Es ist der siebte Track auf der ersten CD von „Live 1975-1985“, eine Version von „Growin up“ (das Lied erschien ursprünglich auf dem ersten Album von Springsteen: „Greetings from Asbury Park, N.J.“.)

Am Anfang das Piano, erwartungsvoll. Man hört die Rufe der Menge so deutlich, als stünde man mit im Raum. Es ist eine kleinere Location: ein Keller, eine Kneipe, allerhöchstens eine kleine Halle. Die Aufnahme stammt vermutlich aus der Mitte der Siebzigerjahre, vielleicht von der „Born to Run“-Tour (oder aus noch früheren Zeiten).

Springsteens Stimme: „There was one night … just a normal guy. … And than, there was a next night … goddamn I was still just a normal guy.“ Dann beginnt das Lied, wunderbar schwungvoll, unbändig. Es ist ein Song, der das Schmerzhafte des Erwachsenwerdens einfängt und gleichsam eine wilde Phantasie ist, in der die ganze Suche nach einem Platz in der Welt und der ganze Wahnsinn dieser Welt steckt.

Nach zwei Minuten plötzlich wieder nur das Piano, die Rufe des Publikums. Springsteen: „I think … I’m not sure … But I think my mother and father and my sister, they’re here again tonight.“ Das Publikum jubelt, lacht. „For six years they followed me around California, tryin’ to get me come back home.“ Die Menge klatscht, lacht, als wäre Springsteen ein Comedian. „Hey Ma“, ruft er, „give it up, kay? Gimme a break. They still-“ Er muss lachen und beteuert beim nachfragenden Publikum, dass sie hier bestimmt irgendwo sind. „You know, they still trying to get me go back to colleague. Every time I come in the house: »You know: It’s not to late. You can still go back to colleague«, they tell me.“

Dann erzählt er wieder von seiner Jugend. „When I was growin up, there were two things that were unpopular in my house. One was me“ Gelächter „and the other one was my guitar.“ Dann erzählt er, wie sein Vater immer wieder versucht, ihn vom Spielen der Gitarre abzuhalten. Der Vater will, dass er Anwalt wird und Springsteen erzählt mit großem Vergnügen eine Anekdote aus seiner Jugend, über einen Motorradunfall und wie er von dem Anwalt im Dorf wegen seiner Klamotten und seinen langen Haaren heruntergeputzt wurde. Sein Vater sagt trotzem: „You should be a lawyer. You know, you get a little something for yourself.“ Und seine Mutter sagt: „No, no, he should be an author, write books. That’s a good life, you can get a little something for yourself.”

Eine minimale Pause.

„But what they didn’t understand was … that I wanted everything.“ Die Menge jubelt und man hört eine Frauenstimme ganz deutlich rufen: „You got it!“ Die Musik steigt ganz langsam an und Springsteen: „So, you guys, one of you wanted a lawyer, and the other one wanted an author. Well, tonight, you are both just going to have to settle for rock ‘n roll…” Die Menge jubelt und das Stück setzt wieder mit seiner ganzen Energie ein, als wäre es nie unterbrochen worden.

V

Mir fallen immer wieder Songtextzeilen von Springsteen ein, bei den verschiedensten Gelegenheiten und ich bringe sie zu den passendsten und unpassendsten Gelegenheiten an. Einige davon eignen sich wunderbar für philosophische Kontexte, für einleitende Worte zu Buchkritiken, bspw. eine Zeile aus „The River“, die ich erst letztens in einer Rezension zu Noam Chomsky „Requiem für einen amerikanischen Traum“ zitierte:

 “Is a dream a lie, if it don’t come true – or is it something worse”

Andere Zeilen kreisen in meinem Kopf, wenn ich manchmal nachts wach liege, wenn ich mich fürchte, bspw. vor bestimmten Ausweglosigkeiten, vor der Zukunft, vor unbestimmten Sorgen. Dann ist es, als würde sich in meinem Kopf ein Plattenteller drehen, meine Angst eine Diamantnadel, die aus einer tiefen Rille Musik und Songtextfetzen hervorholt:

“And I’m driving a stolen car
On a pitch black night
And I’m telling myself
I’m gonna be alright

But I ride by night

and I travel in fear
That in this darkness

I will disappear“

Springsteen hat Unbändiges geschrieben und Melancholisches, Pompöses, Verspieltes, Zärtliches und Tief-Düsteres, Verworfenes. Die Alben „Nebraska“ oder „Devils & Dust“ ähneln minimalistischen Skizzen von Endzeitwelten, während „Born to Run“ wie ein Epos und „Darkness in the edge of town“ wie ein großangelegter Schwarz-Weiß-Fotoband daherkommt, „Born in the USA“ wie ein ambitionierter 80er Jahre Spielfilm und „Tunnel of Love“ wie ein zerrissenes Gespräch zwischen Liebenden, „The Rising“ wie ein großangelegter Schmerz, voller schmaler Troststiegen.

Natürlich hinken all diese Vergleiche. Und kein Bruce Springsteen-Zitat kann wohl je eine Situation adäquat beschreiben. Seine Songs leben davon, dass sie Emotionen konzentrieren und verschmelzen, Mythen daraus zimmern und diese Mythen wieder zerbrechen, überfließen lassen. Sie erzählen Geschichten, die spezifisch sind, die aber, vor allem zu Anfang seiner Karriere, fast immer von der Freude und der Angst handeln, genau da zu sein, wo man ist - oder eben gerade nicht und dort hinzuwollen.

Mittlerweile ist er zu einem US-amerikanischen Chronisten avanciert. Er war immer ein Kritiker des American Way of Life, der amerikanischen Wirklichkeit, hat aber den amerikanischen Mythos letztlich immer wieder aufleben lassen, mitgetragen, so oft er ihn auch von seiner dunkelsten Seite zeigte. Diese Ambivalenz hat ihn letztlich zu einer Figur gemacht, die nicht wirklich vereinnahmt werden kann, weder von einer politischen Richtung, noch von irgendeiner anderen Form von Weltanschauung.

An meiner Wand hängt der Ausschnitte eines Songtextes von Springsteen, der vielleicht alle meine Gefühle für die Welt und für das Leben irgendwie zusammenfasst – zumindest in manchen Stunden, wo ich diese Gefühle am liebsten in mir vergraben oder von allen Dächern rufen würde:

“Now on the street tonight the lights grow dim
The walls of my room are closing in
There’s a war outside still raging
You say it ain’t ours anymore to win

I want to sleep beneath
Peaceful skies in my lover’s bed
With a wide open country in my eyes
And these romantic dreams in my head”

VI

Ich bin immer wieder beglückt, wie viele Menschen von der Energie und Schönheit von Springsteens Musik mitgerissen wurden und werden und davon berichten, es sagen und zeigen. Vor etwa einem Jahr stieß ich im Internet auf ein Video vom No-Surrender-Festival in Spanien, wo jedes Jahr eine sehr große Gruppe von Menschen mit tausenden Instrumenten zusammenkommt, um gemeinsam einen Springsteen-Song aufnehmen (im ersten Jahr 2017 „No Surrender“, im zweiten Jahr 2018 „Badlands“ und dieses Jahr „Glory Days“). Und es war auch dieses Jahr, 2019, wo mir jemand in einem Gespräch sagte, dass Springsteen ihm ebenfalls das Leben gerettet habe.

Es gäbe noch viel mehr zu schreiben, über Songs, über Songtexte, über Konzerte, über Outtakes, über die Band, über Gastauftritte, über Politisches und Amüsantes. Aber ich belasse es hier, am Ende, bei einer Liste mit Songs, die ich sehr empfehlen kann (abseits der bereits im Text genannten Versionen).

***

-    You never can tell (im Original von Chuck Berry, live am 07/07/2013,
      zu finden im Netz)
-    Nothing man (Album Version)
-    Born to Run (Acoustic-Version, auf der “Chimes of freedom”-EP)
-    Meeting across the river (Album-Version)
-    This land is your land (im Original von Woody Guthrie, live Version auf “Live
      1975-85”)
-    Lost in the flood (any Version)
-    Atlantic City (Live Version auf “In Concert/MTV Plugged”)
-    Because the Night (any Live-Version)
-    Death to my hometown (Album-Version)
-    Thundercrack (Von der Outtake-Anthologie “Tracks”)
-    Youngstown (Live Version auf “Live in New York City”)
-    American Skin (Live Version auf “Live in New York City”)
-    Land of Hope and Dreams (Live Version auf “Live in New York City”)

 

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