Fixpoetry

Wir reden über Literatur
Kolumne

Poedu

Was ist das Poedu?

Poesie ist etwas, was meist Erwachsene machen, lesen, schreiben, und das wiederum für Erwachsene. Also PoeSIE. Wir wollen die nächsten Wochen während der Quarantäne aber eine Kinderwerkstatt schaffen, bei der alles erlaubt ist, bei der jede*r mitmachen darf, ich, er, sie und du. Wir machen PoeDU. Darin steckt auch noch fein und heimlich das Wort EDUcación, spanisch für Bildung. Unser kleines liebes Poedu: herzlich Willkommen.

Hier können Sie dem Projekt auf Schritt und Tritt folgen
Anmeldungen sind weiterhin möglich: kathrinschadt@hotmail.com

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Wer sind die Freunde des Poedu?

Institutionen, die das Poedu unterstützen und/oder unsere Texte veröffentlichen:

Haus für Poesie (Berlin)
Fixpoetry  - wir reden über Literatur (Hamburg)
Literaturmagazin Wortschau (Düsseldorf)
Literaturmagazin und Edition Mosaik (Österreich)
Robin Thiesmeyer (meta bene, Berlin)
Literaturhaus Köln
Literaturhaus Bremen
Literaturhaus Berlin
Literaturhaus Stuttgart
Friedrich-Bödecker-Kreis Baden Württemberg e.V
Bundeswettbewerb Lyrix
PROSANOVA

Autoren, die den Kindern jeweils jeden Freitag eine Aufgabe reingeben:

Andrea Karimé (Köln)
Uljana Wolf (Berlin)
Karla Reimert (Berlin)
Lütfiye Güzel (Duisburg)
Safiye Can (Frankfurt a.m.)
Julia Dathe (Leipzig)
Timo Brandt (Wien)
Johanna Hansen (Düsseldorf, Wortschau)
Yevgeniy Breyger (Frankfurt a.M.)
Ulrike Almut Sanding (Berlin)
Michael Augustin (Bremen)
Tobias Elsässer (Stuttgart)
Patrick Wilden (Dresden)
Elsye Suquilanda (Ecuador/Berlin)
Esther Andradi (Argentina/Berlin)
Michael Stavarič (Wien)
Katharina Ferner (Wien/Salzburg)
Judith Wolf (Dresden, Mühle1 Verlag)
Tanja Langer (Berlin, bübül Verlag)
Sandra Weihs (Oberösterreich)
Friedericke von Criegern (Berlin)
Caca Savic (Berlin)
Tom de toys (Düsseldorf, Poesiesalon)
Schirin Nowrousian (Bremen)
Adrian Kasnitz (Köln, parasitenpresse)
Kathrin Niemela (Regensburg)
Cornelia Becker (Berlin)
Tuncay Gary (Berlin)
Petrus Akkordeon (Berlin)
Melanie Katz (Basel)
Anke Bastrop (Schwerin)
Dorothee Mörike (Dottingen)

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Woher kommt das Poedu?

Kathrin Schadt ist Autorin und Journalistin aber auch Mutter einer 7jährigen. Aufgrund der Quarantäne hat sie zunächst für ihre Tochter eine Poesiewerkstatt erfunden. In wenigen Tagen hat dieses Projekt aber überraschend viele Neugierige gefunden, es haben sich seitdem dutzende Kinder (und Erwachsene) online angemeldet sowie Autoren aus dem deutschsprachigen Raum.

Die Idee ist, Kinder und Jugendliche an die Möglichkeiten unserer Sprache heranzuführen, fern der zT. zähen Homeschooling-Aufgaben. Als Quelle, als Ventil, als Befreiung. In Zeiten der Krise brauchen auch Kinder Ausdruck und Hoffnung.

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Wann kommt das Poedu?

Jeden Freitagmorgen. Und bringt den Kindern eine Poesieaufgabe einer bekannten Poet*in. Innerhalb einer Woche können die Kinder dann ihre Ideen und Texte zunächst in einer geschlossenen, virtuellen Gruppe austauschen, Fotos und Videos hochladen, miteinander auch in Quarantänezeiten in Kontakt kommen. Am Freitag selbst wird dann auf der öffentlichen Facebookseite von Kindern für Kinder (und Erwachsene) ihre neueste Poesie veröffentlicht. Freitag, 3.4. zum ersten Mal. Die Poetin Elsye Suquilanda kommentiert das so:

„Ich amüsiere mich beim Lesen köstlich. Mich freut diese Frische, dieser Positivismus, die Schönheit und die Liebe, die jeder Post enthält. Es ist genial und pur. Vielen Dank für diesen neu kreierten, so notwendigen und schönen Raum. Ich lese meinem Partner, der im Homeoffice arbeitet, die Texte aus dem Poedu vor und wir werden wunderbar unterhalten“.

Fixpoetry veröffentlicht stellvertretend für alle tollen Gedichte, die während dieses Projektes entstehen, 1x die Woche eine kleine Auswahl.

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Was macht das Poedu als nächstes?

Zum Projektabschluss wird es eine Poesieanthologie von Kindern für Kinder geben, sowie eine Lesetour 2021. Poeten, Verlage und Veranstalter sind dem Poedu herzlich Willkommen. Kontakt über: kathrinschadt@hotmail.com

Stimmen zu Poedu

Mit Sprache spielen ist ein herrlicher Einstieg ins „Wunder Sprache“. – Marie Dippelreiter, Vizepräsidentin der Österreichischen Kulturvereinigung

Danke, dass wir so schöne Momente mit dem Poedu teilen können, dass wir Gedichte lesen dürfen, die uns zum Lachen und Weinen und Nachdenken bringen und, dass wir mit unserer Liebe für die Sprache nicht sinnlos dastehen. Danke, dass mein Kind dank der Worte wieder gespürt hat, dass er weder allein noch machtlos ist. Mutter eines 7 Jährigen

Vielen Dank für die tolle Initiative! Meine Tochter freut sich jede Woche auf die Aufgaben! Mutter einer 8 Jährigen

Diese Woche habe ich die Poesieaufgabe im Poedu, einem Literaturprojekt für Kinder und Jugendliche von Kathrin Schadt, gestellt. Jetzt habe ich ganz wunderbare Gedichte von Kindern diese Woche dazu gelesen und muss sagen, diese Aufgabe ist das beste und sinnvollste gewesen, was ich seit langem gemacht habe. – Julia Dathe, Autorin

Ich amüsiere mich beim Lesen köstlich. Mich freut diese Frische, dieser Positivismus, die Schönheit und die Liebe, die jeder Post enthält. Es ist pur. Vielen Dank für diesen neu kreierten, so notwendigen und schönen Raum. Ich lese meinem Partner, der im Homeoffice arbeitet, immer wieder die Texte vor, und wir freuen uns mächtig. – Elsye Suquilanda, Autorin

Was kann es Schöneres geben, als wenn Kinder spielerisch und dabei ganz ernsthaft angeregt werden, einen kreativen Umgang mit Sprache zu entwickeln? Die Ergebnisse des Poedu-Projektes sprechen für sich. – Dorothee Mörike, Lehrerin

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