Fixpoetry

Wir reden über Literatur
Notiz

Jeden Tag eine Referenz

#ineigenersache Liebe Leser*innen und Autor*innen unterstützt uns weiter, damit wir möglichst lange unabhängig über die Runden kommen. Und schreibt uns! Schreibt uns eine Referenz. Was bedeutet Fixpoetry für Euch? Warum sollten wir unbedingt bleiben, warum sind wir wichtig? Schreibt einfach in die Kommentarspalte oder eine Email an info@fixpoetry.com. Wir veröffentlichen ab heute, euer Einverständnis vorausgesetzt, jeden Tag einen Referenz.

***

Prof. Dr. Ulrike Draesner, Deutsches Literaturinstitut Leipzig, Autorin
Fixpoetry ist ein fixer Stern am Himmel der Poesie: gut gegründet, verlässlich, reaktionsschnell, aktiv, weitblickend, strahlend! Schaut in die Zukunft und die Vergangenheit: welch Archiv, welche Ideen. Das gibt es weit und breit so nicht mehr. Sterne braucht man, um sich zu orientieren und das Staunen nicht zu verlernen. Fix entdeckt, Fix lenkt, Fix leuchtet. Und die deutschsprachige Poesie setzt Segel.

*

Joachim Zepelin, Verleger Secession Verlag
Fixpoetry ist ein einmaliges Forum zum übergreifenden Austausch über Literatur im deutschsprachigen Raum. Es sind dabei nicht nur die Besprechungen der Bücher, die Fixpoetry so interessant machen, sondern auch die Besprecher selbst. Einen ähnlich engagierten Diskurs über und mit Literatur zu finden, fällt schwer.

*

Elizabeta Lindner (aka Kostadinovska), literarische Übersetzerin, Herausgeberin, Autorin, Lyrikerin, Künstlerin, Gründerin und Redakteurin der zweisprachigen Onlinezeitschrift SlovoKult::Literatur/a
In meinem Hauptberuf als literarische Übersetzerin und Herausgeberin, die permanent nach spannenden, frischen, zeitgenössischen Texten und Autoren im deutschsprachigen Raum sucht und zeitgemäß im Internet darüber recherchiert, fand ich vor einigen Jahren Fixpoetry. Seitdem gehört es zu meinem üblichen beruflichen Alltag, denn in meinem Zeitmangel ist es eine große Erleichterung, Fixpoetry als Orientierung zu haben, um durch die Mengen an aktuellen Geschehnissen in der Branche zu kommen. Die Buchbesprechungen sind immer ehrlich und realistisch, nicht so aufgeblasen und werbend, wie die üblichen, die nicht so glaubwürdig wirken.

In meinem Nebenberuf als Lyrikerin und Kurzprosaautorin, die als nicht Muttersprachlerin gerne textuell experimentiert und meistens auf Deutsch schreibt, finde ich selten einen passenden Zirkel in der Literaturszene - dazu bin ich selber auch sehr wählerisch und mag die Mehrheit an konventionellen, konservativen, pseudoinnovativen, männerdominierten und zum Teil langweiligen Zeitschriften eher nicht – weswegen die Veröffentlichungen bei Fixpoetry mir sehr viel bedeuten und ich sie als eine wertvolle Referenz in meinem Lebenslauf nenne.  

Fixpoetry ist ein Literaturportal mit hochqualitativen Inhalten, deren Vielfalt, Kritik und Offenheit sehr frisch, zeitgenössisch und wichtig sind, um die Balance zwischen den kommerziellen Unmengen an Büchern und den kleinen wertvollen Buchpublikationen aufrechtzuerhalten. Fixpoetry muss bleiben, gerade in diesen Zeiten, wenn die Gefahr der Gleichschaltung die deutsche und die europäische Kultur erneut bedroht.

*

Dr. Alexander Graeff, Edition Paradogs, Literatur in Weißensee, BrotfabrikLiteratur
Nicht nur unabhängige Verlage, Magazine und Literaturveranstalter*innen tragen zur Vielfalt innerhalb des deutschen Literaturbetriebs bei, es braucht auch ein hierzu passendes Feuilleton und vor allem eine unabhängige Literaturkritik. Fixpoetry bedient seit Jahren diese, so wichtige Art der Kritik für den deutschsprachigen Literaturbereich. Dabei setzt sich Fixpoetry als Onlinemagazin für (Biblio-)Diversität, ein transparentes Feuilleton und den Abbau von allzu starren und hierarchischen Strukturen ein – und erteilt der immer noch weit verbreiteten Orientierung an bildungsbürgerlichen Mythen seitens des Literaturbetriebes konsequent eine Absage.

*

Nora Gomringer, Autorin, Ingeborg Bachmann Preisträgerin 2015, Jurorin Bachmann Preis 2018, Direktorin Internationales Künstlerhaus Villa Concordia, Bamberg
Gedichte einer Seite im Internet anzuvertrauen, ist eine heikle Sache. Bei Fixpoetry aber stehen sie gut und strahlen weit aus in die echte Welt. Ich möcht's nicht missen müssen.

*

Hartmut Abendschein, Verleger edition taberna kritika, Bern (CH)
ich schreibe nicht nur als autor und verleger, sondern auch als bibliotheksmensch (universitätsbibliothek bern). fixpoetry ist für mich eine wichtige quelle für den bestandesaufbau, die mich auch über literaturen der klein- und nischenverlagsszenen auf dem laufenden hält.

*

Andrea Schmidt, Jo Frank, Dominik Ziller, Verlagshaus Berlin
Julietta Fix ist für das Verlagshaus Berlin eine Komplizin der ersten Stunde! Mit großem Interesse und Aufmerksamkeit speziell für Lyrik begleitet sie uns von Anfang an und auf der von ihr aufgebauten Literaturplattform Fixpoetry veröffentlicht sie Rezensionen unserer Bücher, weist regelmäßig auf unsere Veranstaltungen hin und stellt Illustrationsprojekte vor. Fixpoetry ist unserer Meinung nach eine der wichtigsten Literaturplattformen, die einen vielfältigen Überblick über genreübergreifende Gegenwartsliteratur bietet. Es wäre für uns als unabhängiger Verlag ein großer Verlust, wenn diese Plattform aus ökonomischen Gründen nicht weiter bestehen könnte!
Das Verlagshaus Berlin wurde 2005 als Independent-Verlag für deutschsprachige und internationale Lyrik und Illustration gegründet. In den letzten 13 Jahren haben wir in unserem Verlagsprogramm sieben Buch-Editionen und ein großes Netzwerk von Autor_innen und Illustrator_innen aufgebaut. Dies ist uns vor allem auch durch die Zusammenarbeit mit vielen Verbündeten und Kompliz_innen gelungen.

*

Hauke Hückstädt, Leiter des Literaturhaus Frankfurt am Main e.V.
Der rasante Wandel in der und durch die Online-Welt verlangt auch dem Persönlichkeitstransfer von Autoren alles ab. Leser wollen online mehr über den Autor erfahren, ihn „persönlich“ kennenlernen, ihn eben mal „herzeigen“ können, „in ihm stöbern“ dürfen. Der Autor steht heute, wenn er vom Manuskript aufschaut, vom Schreibtisch aufsteht, vor einem Millionenpublikum. Fixpoetry ist hier ein wichtiges Fenster zum Hof.

*

Andrea Stift-Laube, LICHTUNGEN, Zeitschrift für Literatur, Kunst und Zeitkritik
Fixpoetry war plötzlich da. Und zwar im gesamten deutschsprachigen Raum. Wir wissen nicht, wann Fixpoetry begonnen hat, aber wir wissen, dass es nicht aufhören soll. Wo sonst würden wir so tolle Rezensionen lesen? Wo sonst wird Literatur so brühwarm voller Liebe diskutiert? Die Literaturstärke von Fixpoetry dringt von Hamburg bis nach Graz. So soll es bleiben.

*

Sofie Lichtenstein, Autorin und Herausgeberin beim SuKuLTuR Verlag
Es gibt kein vergleichbares Portal wie Fixpoetry, das den Stimmen in der freien Literaturszene sowie auch im sogenannten Literaturbetrieb gleichermaßen Gehör verschafft. Insbesondere für junge Autor*innen oder solchen, die von der Verlagswelt aufgrund von Alter, Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft, unkonventionellem Duktus usf. ignoriert werden, ist Fixpoetry nicht nur eine Anlaufstelle, um Texte zu veröffentlichen, sondern auch ein Medium, mit dem sie erstmals Aufmerksamkeit und folglich Sichtbarkeit (!) erlangen können. Wer dieses Portal unterstützt, fördert auch alle jene Schreibende, die entweder noch am Anfang ihres Weges stehen oder angelegentlich (alter) weißer, nur auf ihresgleichen fixierte cis Männer, welche noch im Feuilleton, in Jurys oder Chefetagen der Verlage überrepräsentiert sind, Benachteiligung erfahren. Fixpoetry hat des Weiteren die spannendsten Debatten angestoßen und Autor*innen dazu angeregt, in Diskurs zu gehen. Weiß Gott, wieviel Zeit ich damit verbracht habe, durch Fixpoetry angestoßene Diskussionen mitzuverfolgen oder an ihnen zu partizipieren. Es wäre eine Schande ohnegleichen, wenn wir, als Literaturschaffende und -liebhaber*innen, den Verlust von Fixpoetry hinnehmen müssten, weil niemand dazu bereit gewesen ist, dieses absolut lohnenswerte und diverse Portal finanziell zu unterstützen.

*

Benjamin Vieth, Presse Matthes & Seitz, Berlin
»Wir reden über Literatur« schreibt das Team von Fixpoetry auf seiner Seite. Das klingt sachlich, nüchtern und ist dabei doch ganz ungeschönt und zutreffend das, was die Plattform auszeichnet. Hier finden wir Besprechungen, die sich der ganzen literarischen Bandbreite widmen – immer mit Sorgfalt erstellt von einem intelligenten und sachkundigen Pool von Autor*innen, die sowohl die Kunst des ausgewogenen Lobes, als auch die der mit Freude zu lesenden Verrisse beherrschen und denen man die Liebe zum geschriebenen Wort in jeder Zeile anmerkt.

*

Axel Helbig Redaktion OSTRAGEHEGE, Literaturzeitschrift
Fixpoetry ist eine unverzichtbare Instanz geworden. Gerade wegen der Kurzlebigkeit vieler Zeitschriften und Verlage im Printbereich von Lyrik werden jene Medien, die einen verlässlichen Rahmen um die deutschsprachige Lyrikszene bilden, zu einem unverzichtbaren Korrektiv, dass dem Ganzen Struktur und Halt gibt. Dies reicht nach Österreich und der Schweiz und darüber hinaus.
Fixpoetry hat es geschafft, in diesem Raum der Medienvielfalt ein auffälliger und in Erinnerung bleibender Fix-Punkt zu werden, der durch sein kritisches Potential für die Szene von Jahr zu Jahr immer bedeutsamer und unverzichtbarer geworden ist.
Die Nachricht von der Bedrohung dieser Instanz durch Finanznot hat deshalb allen Nutzern dieses qualitätsvollen Informations- und Diskussionsportals kalte Schauer über den Rücken gejagt. Die dort geleistete Arbeit ist enorm und lässt sich nach einer durch Not verursachten Unterbrechung nur schwer in einem vergleichbaren Niveau wieder aufbauen.
Deshalb muss es im Interesse aller - das sind:
    Autoren
    Verlage
    kommunale Institute der Literaturförderung
    staatliche Institute der Literaturförderung von Bund und Ländern
    und vor allem der zahlreichen Nutzer im Bereich vor allem junger Schreibender
    und damit auch der Jugendförderung
liegen, diesen Multiplikator als Transmissionsriemen der Szene am Leben zu erhalten und Diskontinuität in der Arbeit dieser wichtigen Drehscheibe für Informationen in der Lyrikszene der deutschen Literatur gar nicht erst aufkommen zu lassen.

*

Tom Lamberty, Verleger, Merve
Fixpoetry: mitten bei den vorwitzigsten, gespanntesten, durstigsten und heißesten Seiten die uns aus dem Display anlächeln dabei.  Netzwerkhonigprotokolle: Schönheit durch Schwierigkeit mal Sirenengesang. Plus Epiphanie plus Seduktion plus Zentripetalkraft plus Daumen sind gedrückt!

*

Jörg Sundermeier, Verleger, Verbrecherverlag Berlin
Fixpoetry ist ein Onlinefeuilleton wie es kaum ein anderes gibt - klug, von einer Redaktion gesteuert, auf hohem Niveau argumentierend und immer dicht an der Gegenwartsliteratur, ohne sich von Posen blenden zu lassen.  Zudem ist diese Feuilleton für alle Formen und Genres offen und verwehrt sich damit der zunehmenden Verscheuklappisierung, die die Filterbubbles erzeugen wollen. Kurz: wir brauchen Fixpoetry.

*

Esther Dischereit, Autorin, Professorin an der Universität für angewandte Kunst in Wien
Jeden Morgen höre ich den Wetterbericht und schlage Fixpoetry auf. Das ist dermaßen wichtig, dass das Teewasser darüber erkaltet. Da ist Geist, da ist die Vorhersage, da ist die Absage, die Ansage und das Nachsagen ebenfalls – das ist ein Magazin, das keine Grenzen zu kennen scheint. Da schreiben junge Autor_innen, deren Texte noch keiner Jury vorgelegen haben, und es schreiben, die, die selbst Juror_innen und Preisvergeber_innen sind, eine nicht-hierarchische Konstruktion, die belebend ist, immer wieder überraschend, sich mäandernd mit konzeptuellen Arbeiten anderer Genres verbindet … getragen von der Begeisterung der Akteur_innen.
Fixpoetry ist eine Art künstlerischer und intellektueller Versammlungsplatz für die Schreibenden und die Lesenden. Eine Vielheit poetischer Arbeiten entsteht fortwährend, und mit ihr diese Plattform, die insbesondere für die Lyrik eine bis dahin nicht gekannte Sichtbarkeit geschaffen hat.

*

Stiftung Lyrik Kabinett, Ursula Haeusgen (Stifterin), Dr. Holger Pils (Geschäftsführer), Dr. Pia-Elisabeth Leuschner (Pressereferentin), Wolfgang Berends (Bibliothekar)
Die Stiftung Lyrik Kabinett entspricht in Deutschland den französischen Maisons de la Poésie; sie unterhält die europaweit größte Bibliothek internationaler Lyrik und richtet regelmäßig Veranstaltungen aus. Für die Arbeit des Lyrik Kabinetts – und letztlich für alle literarisch Interessierten im deutschsprachigen Raum – hat sich die Webseite Fixpoetry dank des unermüdlichen Einsatzes der Verantwortlichen zu einem der zentralen Informationsportale entwickelt: Das Forum versammelt hochkarätige Kritiken, die ihren Finger am Puls des Buchmarkts haben, und bedenkt dabei insbesondere kundig und kenntnisreich den Bereich der Lyrik, der sonst oft stiefmütterlich behandelt wird (ebenso wie die oft vernachlässigte Szene der Graphic Novel u.ä.). Zu den weiteren vorzüglichen Angeboten der Seite zählen: qualitätssicher ausgewählte ‚Gedichte des Tages‘, kluge, informative und stilistisch geschliffene Essayistik, eine gut gepflegte Autoren-Datei mit Biographien und Verlinkungen, mutige Stellungnahmen zu brisanten aktuellen gesellschaftlich-kulturellen Fragen, Informationen über literarische Veranstaltungen, Initiativen und Ereignisse und nicht zuletzt die sehr spannende künstlerische Initiative des Poetryletter, der systematisch Poesie und Graphik zusammenführt. Immer wieder lassen sich hier literarische Neuentdeckungen machen. Mit all diesen Vorzügen ist Fixpoetry in unseren Augen eine der wert- und verdienstvollsten und unverzichtbaren Webinstitutionen auf literarischem Gebiet. Wir empfehlen sie uneingeschränkt zur Förderung.

*

Gisa Funck, DLF
Im digitalisierten Globalkapitalismus garantiert allein die professionelle Literaturkritik (und hier zunehmend die professionelle Literaturkritik im Netz), dass Bücher heute nicht allein nach ihrer Verkäuflichkeit oder nach prominenten Bauchgefühlen bewertet werden. Damit die Literatur weiterhin als Kunstform und auch als gesellschaftliches Verständigungsmittel wahrnehmbar bleibt, sind seriöse, intellektuell-argumentative und vom Buchmarkt unabhängige Literaturkritik-Portale wie „Fixpoetry“ unverzichtbar, die Bücher eben gerade nicht zu bloßen Konsumprodukten herabwürdigen, sondern sie Markt- und Ego-unabhängig nach möglichst objektiven Kriterien beurteilen. Oder man könnte auch dramatischer sagen: Wenn unabhängige, professionelle Literaturkritik-Instanzen wie „Fixpoetry“ wegfallen, dann stirbt letztlich auch die Freiheit der Literatur. Und das kann kein Literaturliebhaber wollen.

*

Dr. Insa Wilke, Literaturkritikerin
Fixpoetry ist eine der Plattformen, die dem Bedürfnis nach einer Auseinandersetzung über das, was Poesie kann und soll, ebenso entgegenkommt, wie dem Bedürfnis nach Orientierung im Feld der vielfältigen lyrischen Ausdrucksformen, dem Medien wie Fixpoetry auch überhaupt erst einmal zu Öffentlichkeit und Darstellung verhelfen. Letztendlich trägt Fixpoetry so zur Formierung einer ästhetisch-politischen Öffentlichkeit bei.

 

Fixpoetry 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung von Fixpoetry.com und der Urheber
Dieser Artikel ist ausschließlich für den privaten Gebrauch bestimmt. Sie dürfen den Artikel jedoch gerne verlinken.
Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Letzte Feuilleton-Beiträge