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Notiz

Statement zu »Reflexionen über Russland«

Erschienen am 30.5.2018 im Tagesspiegel

„Die Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine spielen die Hauptrolle in diesem Buch – weniger im tagespolitischen Sinn als im Hinblick auf die komplexe Geschichte des zaristischen und sowjetischen Riesenreichs und deren ungewöhnlich tief gehende Nachwirkungen. Der „Westen“, klagt die in Leningrad aufgewachsene Olga Martynova in „Über die Dummheit der Stunde“, könne sich oft nicht vorstellen, dass Freiheit und Menschenrechte, Demokratie und Zivilgesellschaft weniger wichtig sein sollen als Vaterland und Volk, Ordnung und Ehre.“ (Tagesspiegel, 30.05.2018)

Natürlich reagiere ich normalerweise nicht auf die Rezensionen meiner Bücher. Jeder darf meinen, was er meint. Aber in diesem Vorabsatz zur Besprechung im Tagesspiegel vom 30.05. 2018 werden mir politische Äußerungen zugeschrieben, die ich in keiner Weise teilen kann. Das hat bestimmt nicht der Rezensent geschrieben, sondern ein Zeitungsredakteur, der das Buch nicht gelesen hat. Ich fühle mich persönlich angegriffen und verlange nach einer Widerlegung seitens der Zeitung. (Olga Martynova, 30.05.2018)

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