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Notiz

Gertrud Kolmar Preisverleihung

Es gibt Literatur. Keine Frauenliteratur. Frauen schreiben. Frauen schreiben Gedichte.

Am 27. September 2019 findet die Preisvergabe des 1. Gertrud Kolmar Preises in Hamburg statt. Nach einer hohen Beteiligung an der Ausschreibung und einem intensiven, anonymisierten Auswahlprozess wurden Ulrike Draesner, Pega Mund und Ronya Othmann von der Jury nominiert. Der Preis ist mit insgesamt 16.500 Euro dotiert und wird von den Elbkulturfonds Hamburg gefördert.

Programm

19:30 Uhr

Josefine Israel liest Gedichte von Gertrud Kolmar
Moderation: Julietta Fix

20:00 Uhr

15 Minuten Pause

20:15 Uhr

Eröffnungsrede * Lesung der nominierten Texte * Jurygespräch * Preisverleihung * Laudationes

Ort
Literaturhaus Hamburg
Schwanenwik 38
22087 Hamburg

Eintritt frei
 

 

 

Ulrike Draesner (c) Alem Kobus Ulrike Draesner, geboren 1962 in München, hat fünf Romane, zuletzt Sieben Sprünge vom Rand der Welt, fünf Gedichtbände, mehrere Erzählungs- und Essaybände veröffentlicht. Sie interessiert sich für Nature und Life Writing, arbeitet mit Künstlern und Komponisten zusammen. In Oxford, Bamberg, Kiel, Biel und Frankfurt hielt sie Poetikvorlesungen. Draesner übersetzt Gedichte aus dem Englischen und Französischen und war an verschiedensten intermedialen und online-Projekten beteiligt. Seit 2018 lehrt Draesner als Professorin am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Ihre Bücher erscheinen bei Luchterhand und mare.

Pega Mund (c) Dirk Skiba Pega Mund, 1962 geboren und aufgewachsen in Süddeutschland. Lebt in Gröbenzell bei München. Studium der Psychologie an der LMU München. Arbeitet im heilpädagogisch-therapeutischen Bereich mit Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien. Seit Herbst 2014 Veröffentlichungen in Zeitschriften, Anthologien, auf online-Portalen. Teilnahme an literarischen Projekten und Events in Deutschland und Österreich. Finalistin beim Münchner Lyrikpreis 2016.

Ronya Othmann (c) Dirk Skiba Ronya Othmann, 1993 in München geboren. Studiert seit dem Jahr 2014 am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie schreibt Lyrik, Prosa und Essays und arbeitet als Journalistin. Veröffentlichungen von Lyrik und Kurzprosa in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien. 2015 organisierte sie die Kurdischen Filmtage in Leipzig und 2018 war sie in der Jury des „International Film Festival Duhok“ in der Kurdischen Autonomieregion Irak. 2019 erhielt sie im Rahmen des Bachmannpreises den BKS-Bank-Publikumspreis.

Josefine Israel (c) Johannes Coda Josefine Israel, geboren 1991 in Frankfurt/Oder. Nach dem Abitur begann sie ein Schauspielspielstudium an der Universität der Künste in Berlin, das sie 2016 beendete. Während des Studiums spielte sie mehrfach am bat Studiotheater in Berlin und am Deutschen SchauSpielHaus Hamburg in der Inszenierung »Wassa Schelesnowa«. 2015 erhielt sie beim Treffen deutschsprachiger Schauspielstudierender einen Solopreis. Seit der Spielzeit 2015/16 gehört sie zum Ensemble des Deutschen SchauSpielHauses.

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