Fixpoetry

Wir reden über Literatur
Poedu – Poesiewerkstatt für Kinder

Feli & Tobias

Poedu, Aufgabe von Tobias Elsäßer

„Schau Dir die vorliegenden zwölf Bilder an und überlege Dir, mit welchem Bild Du anfangen könntest, eine Geschichte zu erzählen. Suche Dir weitere vier bis fünf Bilder aus und bringe sie in eine Reihenfolge. Schreibe eine Geschichte.

 

Linus vermisst

Hallo, mein Name ist Paula und heute erzähle ich euch von einem Spaziergang. Spaziergänge sind in der Regel langweilig, aber dieser wurde später doch noch zum Abenteuer!

Also die Geschichte begann in unserem Treppenhaus. (Dazu musst du wissen, wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus). Ich ging die Treppe runter. Auf dem Weg nach unten überholte ich eine ältere Dame, die erst vor kurzem in die Wohnung im 5. Stock eingezogen war. Sie hatte viele weiße Zettel in der Hand. Ich wunderte mich ein wenig, lief aber einfach weiter.

Endlich war ich im nahegelegenen Wald angekommen. Es roch nach frischer Luft, und das tut mir gut, denn ich wohne in einer Großstadt, in der die Luft meistens schlecht ist. Vor mir standen eine Bank und ein Wegweiser. Der Wegweiser zeigte vier Wege an. Ich lief den, der von den Häusern der Stadt wegführte.

Als ich so eine Weile lief, sah ich einen Zettel an einem Baumstamm. Darauf stand in dicken Buchstaben: „LINUS VERMISST“, doch mehr las ich nicht. Ich schaute nur noch das Bild an. Es zeigte einen Hund, der wirklich süß aussah.

Ich ging ziemlich lang durch den Wald. Plötzlich sah ich einen Hund allein im Wald. Er war weiß-grau und da fiel mir ein: „Das ist doch Linus!“ doch er lief geradewegs unter einer rot-weißen Absperrung durch. An der Seite war ein Schild, auf dem Stand „WALDARBEITEN“. Ich bekam einen Schreck- hier wurden Bäume gefällt. Ich konnte nicht anders, als hinterherzugehen. Ich versuchte ihn einzufangen und nach einer Weile schnitt ich ihm den Weg ab und hielt ihn am Halsband fest. Doch da sah ich, dass ein Baum genau neben uns umkippte. Ich zerrte Linus so schnell ich konnte zur Absperrung. Als ich mit Linus hinter der Absperrung war, war ich heilfroh.

Dann ging ich auf dem schnellsten Weg nach Hause. Dort wartete schon meine Mutter, die dann Linus Besitzer anrief. (Die Telefonnummer stand auf seinem Halsband) Das mit dem Baum erzählte ich keinem. Zum Schluss kam dann raus, dass die Besitzerin von Linus die Dame war, die ich am Anfang der Geschichte im Treppenhaus getroffen hatte. Von nun an sah ich die Dame jeden Tag mit Linus spazieren gehen, und ab und zu ging ich mit.

Feli, bin 10 Jahre alt, hat meistens supergute Laune. Dann macht sie Handstand und hüpft Seil (das kann sie besonders gut), tanzt, spielt Klavier und turnt und wenn sie groß ist, wäre sie gern Architektin. Besonders glücklich macht sie übrigens Pfannkuchen, ihre Lieblingsfarbe Blau und das Meer!

 

 

Was ist das Poedu?
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All diese Fragen beantworten wir hier.
Macht mit!

 

 

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