Fixpoetry

Wir reden über Literatur
Übersetzung

Ich bin keine Stadt

Ich bin keine Stadt: ich habe weder Lichter noch
Schaufenster. Ich sehe gut aus.
Ich fühle mich gut. Du hast mich
aber nicht eingeladen. Wie
bin ich hierhergekommen?

Du würdest alles für mich tun, nicht?
Dann lass es uns tun! Ein Angriff.
Eine simple Spielzeug-
frau? Ich ziehe mich an, kleide mich,
kleide mich selbst.

Das Ankleiden bleibt.
Ich funktioniere, weil ich funktioniert werde.
Nur funktionieren kann ich.
(Ich bedeute niemandem etwas.)
Was fehlt denn dann?

Beide sind Männer, wenn auch getrennt.
Laufende Magie. Alles drunter und drüber.
Langsam, gnadenlos.
Ein neuer kommt: fast perfekt.
Ich schlucke.

Ich schlucke auch ihn.
Er ist zu kostbar, um sich
auf diese Weise zu verschwenden.
Ich würde ihn nehmen: wenn er wüsste,
dass ich ihn nehmen würde.

Aber er weiß es nicht. Mein Liebster ist verrückt.
Er ist voll von sich, doch vergeblich: er ist nutzlos
ohne den Mond, er kann sich,
will sich nicht ändern,
wie drehende Stahlkugeln: Treiben,

das Blau treibt weg.
Er duldet Gewalt an sich selbst, ich hatte Angst,
er würde sich zusammennehmen und
um Gewalt bitten.
Ich beobachtete mich,

mit neuer Gleichgültigkeit geboren:
(wenn ich ihn zum Schmelzen bringen würde!)
störrisches, blödes Gejaule. Sie haben ganze Arbeit an ihm geleistet.
Jetzt ist er in einer Übergangsphase.
Er ist ein See, der seine Ufer sucht.

Aus einer von der Autorin genehmigten englischen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung übertragen von Johannes Beilharz.

Nem vagyok város

Nem vagyok város: nincs fényem, nincs
kirakatom. Jól mutatok.
Jól mulatok. Pedig
nem hívtatok. Hogy
kerültem ide?

Bármit megtennétek értem; ugye?
Ám legyen! A rajtaütés.
És a kis játék-
feleség? Berendezem, berendezem, berendezem
magam.

És a berendezés marad.
Működöm, mert működtetnek.
Csak működni tudok.
(Nem jelentek semmit.)
Mi hiányzik mégis?

Hiszen külön-külön mind a kettő férfi.
Örökös bűbáj. Bő összevisszaság.
Lassú, könyörtelen.
Jön egy újabb: majdnem tökéletes-
re sikerült. Lenyelem.

Őt is lenyelem.
Ahhoz ő értékes, hogy így
pazarolja magát.
Pedig őt választanám: ha tudná,
hogy őt választanám.

De nem tudja. Holdkóros a drága.
Hiába van teli: Hold nélkül használ-
hatatlan, nem változhat,
nem változtat,
ahogy az acélgolyók forognak: árad,

árad a kék.
Erőszakot tűr csak magán, féltem,
hogy végleg összeáll, és
erőszakot kér.
Egykedvűen nézem

újjászületésem:
(ha megolvasztanám!)
makacs, sűrű, nyávog. Megdolgozták.
Most átmenet.
Most tó: partot keres.

Fixpoetry 2017
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung von Fixpoetry.com und der Urheber
Dieser Artikel ist ausschließlich für den privaten Gebrauch bestimmt. Sie dürfen den Artikel jedoch gerne verlinken.
Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Letzte Feuilleton-Beiträge