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Texte in der Kunst

Redaktion: 

Carl Andre - One hundred sonnets (1963)

"Texte in der Kunst" heißt die Ausstellung in der Galerie Kargl, in der eine breite Palette künstlerischer Arbeiten von den 1960er-Jahren bis heute präsentiert wird.
Das Rennen um die diesbezüglich reduzierteste Arbeit macht allerdings Richard Artschwager: Das Bild des US-amerikanischen Minimalisten zeigt Anführungszeichen, die in seinen Ausstellungen neben Frage- oder Ausrufezeichen immer wieder einmal zu sehen sind und nahelegen, seine Präsentationen wie "Statements" zu lesen.

Konzeptkünstler Robert Barry hat hingegen auf seine Word Paintings anstelle von Bildern bereits ganze Worte gesetzt. Zu seinem konzeptuellen Spiel mit Bedeutung passt außerdem Joseph Kosuths Neonarbeit ausgezeichnet, die man ebenfalls im Eingangsbereich der Galerie Georg Kargl präsentiert. …

Arbeiten von Michael Gumhold, Muntean/Rosenblum oder auch von US-Minimalist Carl Andre nutzen darüber hinaus Wörter und Buchstaben als grafische Elemente: "sunsunsunsunsun" oder "rainrainrainrain" steht etwa in Schreibmaschinenschrift auf weißen A4-Blättern, die Carl Andre als Teil der Serie one hundred sonnets (1963) produziert hat.

Obwohl damit Poetisches auf streng Konzeptuelles - das Narrative zum Teil sogar verachtend - trifft, präsentiert man doch viele spannende Positionen, die den Besuch sehr lohnenswert machen.“ Der Standard über eine aktuelle Ausstellung in der Galerie Kargl.

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