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Redaktion: 

Insa Wilke

Das Börsenblatt meldet: "Der Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik 2014 geht an Insa Wilke. "Geehrt wird eine freie Kritikerin, die durch ihr breit gefächertes Interesse an Autoren, Gattungen und Themen beeindruckt", heißt es in der Begründung der Jury. Der Preis wird während der Leipziger Buchmesse vergeben, die Laudatio hält Roger Willemsen.

Insa Wilkes Literaturkritiken "bestechen durch einen analytisch-sachlichen Ton". Man lese stets auch "die leidenschaftliche Germanistin, die sich anspruchsvoll dem Text zuwendet und die das Detail nicht geringschätzt". Gleichwohl, so betont die Jury, verstehe es Insa Wilke, ihre Beobachtungen unterhaltsam und verständlich zu vermitteln. "Auf den Nebenwegen der aktuellen Literaturproduktion fühlt sie sich oft wohler als auf dem Mainstream."

Insa Wilke (geboren 1978) studierte Germanistik und Geschichte in Göttingen, Rom und Berlin und wurde 2009 mit einer Arbeit über Thomas Brasch promoviert. Sie hat an der FU Berlin gelehrt und war von 2010 bis 2012 Programmleiterin im Literaturhaus Köln. Heute lebt Insa Wilke als freie Kritikerin in Frankfurt am Main. Sie schreibt u.a. für "Die Zeit", den "Tagesspiegel" und den Rundfunk, gehört zum Autoren-Team der Literatursendung "Gutenbergs Welt" (WDR3) und ist Mitglied der Jurys für den Peter-Huchel-Preis und den Italo-Svevo-Preis.

Mit dem Preis zeichnet das Börsenblatt seit 1977 literaturkritisches Wirken aus. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert. In den letzten Jahren erhielten den Preis unter anderen Daniela Strigl, Ina Hartwig, Gregor Dotzauer, Burkhard Müller und Helmut Böttiger."

 

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