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Gotthard Günther on demand

Redaktion: 

Gotthard Günther

Sinnvolles bis Sinnstiftendes aus den Möglichkeiten des technischen Fortschrittes entwickeln – das ist eher eine Erscheinung an den Rändern – in der Regel beschränkt sich der global entwickelte Gestus auf die Einübung von Spielwelt und eine Ausweitung der Weltlastminderung.

Mit dem verwirklichten Books on Demand - Konzept eröffnet der Felix Meiner Verlag ab Frühjahr 2014 Lesern jetzt die Möglichkeit vergriffene Titel wieder als hardcopy beziehen zu können - inhaltlich identisch mit der Originalausgabe, jeweils auf Anforderung als Einzelexemplar hergestellt. Und bringt damit fast vergessene philosophische Perlen zurück auf den Tisch, u.a. Werke von Gotthard Günther, des vor 30 Jahren verstorbenen Philosophen und Logikers.

Mit seinem epochalen Werk "Idee und Grundriß einer nicht-Aristotelischen Logik" (1959) legte Gotthard Günther (1900–1984) den Grundstein für eine radikal neue Form der philosophischen Betrachtung der ontologischen Einheit des Universums, deren Richtigkeit heute (auch unabhängig von Günther und in der Regel auf ungleich niedrigerem Niveau) von den Wissenschaften bestätigt wird (so z.B. in der Chaos-Forschung). Gegen die klassische (aristotelische) Logik, die nur zweiwertige Entscheidungen für verbindlich hält (eine Behauptung ist entweder wahr oder falsch), zeigt Günther auf, daß die - mathematisch widerspruchsfrei formulierbare - mehrwertige Logik auch auf dem Gebiet der Ontologie, d.i. der Erfassung der Grundstrukturen des natürlichen Universums und des gesellschaftlichen Dialogs zwischen dem Ich und dem Du, Erkenntnismöglichkeiten eröffnet, die das Limit des klassischen Denkens rational überwinden. Leseprobe

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