Fixpoetry

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Strom als Stagnation

Redaktion: 

Der Betrieb sagt wos lang geht (Foto: Frank Milautzcki)

„Für alle, die dem Glauben aufsitzen, als Schriftsteller überleben zu können – und dazu zählen vermutlich all jene, die sich derzeit in einem Creative-Writing-Programm darauf vorbereiten –, ist in den USA soeben ein Buch erschienen, das ihnen den Kopf zurechtrücken wird. «MFA vs NYC», genauer: Master of Fine Arts (wie der College-Abschluss eines zum Autor geadelten Schreibschülers heisst) versus New York City, sprich: die in Manhattan konzentrierte Buch-Industrie mitsamt ihren mächtigen Protagonisten, Publikationsorganen und Hype-Ventilatoren. Die Alternative kann ausgebaut werden: Coole Publishing-Partys mit einflussreichen Leuten versus provinziellen College-Campus, horrende Mieten versus bezahlte Unterkunft, kräftezehrende Nebenjobs in einer der anregendsten Städte der Welt versus unbegrenzte Zeit zum Schreiben in ländlicher Langeweile. Auch wenn «The Two Cultures of American Fiction» – wie der Untertitel des von Chad Harbach herausgegebenen Sammelbands heisst – sich in Wirklichkeit überschneiden: Kaum jemand, der dieses Buch liest, wird eine der beiden «Kulturen» beneiden.“

Andrea Köhler beleuchtet heute in der NZZ Stagnation und Stromlinienförmigkeit der jüngsten amerikanischen Literatur.

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