Fixpoetry

Wir reden über Literatur
Fix Zone

Tennisinteressierte im Roten Salon

Redaktion: 

Ich wünschte, ich würde mich für Tennis interessieren.
am 8. und 9. Mai im Roten Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin.
Mit: Nora Bossong, Olga Grjasnowa, Thomas Klupp, Simon Urban, Ijoma Mangold (Die Zeit), Julia Eichhorn (Graf&Graf), Nikola Richter (mikrotext) und  Lars Claßen (Suhrkamp)
Moderation: Florian Kessler

Junge Autoren interessieren sich für WG-Küchen, ungeschützten Geschlechtsverkehr und den Frühstücksbrei ihrer Großmütter. Seit Jahrzehnten nerven sie das literaturinteressierte Publikum mit langweiligen Geschichten aus ihrem unbedeutenden Leben. Warum, fragt das Feuilleton, und spekuliert wild über die Gründe. Sind die zahmen Schreibschulen schuld? Haben sich die jungen Autoren zu viele Gehirnzellen weggekifft? Warum nehmen sie sich nicht Günther Grass und Juli Zeh zum Vorbild? Warum laufen sie nicht mit brennenden Fackeln vor dem Bundeskanzlerinnenamt auf und ab? Warum regnen ihre Romane nicht als Flugblätter vom Himmel? 

Moderiert von Florian Kessler treffen am 8. Mai um 20 Uhr:
Simon Urban
Thomas Klupp
Nora Bossong und
Olga Grjasnowa aufeinander.
Es geht um eine Bestandsaufnahme. Gibt es politische Literatur noch und wenn ja, warum?

Dass der Literaturbetrieb die Literatur von heute formt, ist klar. Aber wie groß ist der Einfluss wirklich? Dieser Frage stellen sich am 9. Mai um 20 Uhr:
Ijoma Mangold (Die Zeit),
Julia Eichhorn (Graf&Graf),
Nikola Richter  (mikrotext) und
Lars Claßen (Suhrkamp)

Sind sie schuld daran, dass niemand deutschsprachige Literatur lesen will? Werden Autoren von alten Männern in Verlagen und Literaturpreisjurys gezwungen, langweilige Texte zu schreiben? Machen junge Schriftsteller alles, um ihren Namen auf einem Buchdeckel bei Hugendubel stehen zu sehen?

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