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Georges Moustaki & Edith Piaf (Photo: Radio-Canada)

„Giuseppe Mustacchi wurde am 3. Mai 1934 in die kosmopolitische Welt der uralten ägyptischen Metropole Alexandria hineingeboren, als Sohn jüdisch-griechischer Eltern mit einem italienischen Vornamen. Im Buchladen seines Vaters trafen sich Intellektuelle verschiedenster Kulturen, man hörte Musik und parlierte in mehreren Sprachen. Der kleine Giuseppe besuchte eine französische Schule. 1951, mit dem Abitur in der Tasche hatte, ging er nach Paris. Die Stadt an der Seine verhieß dem 17-Jährigen die Erfüllung all seiner romantischen Träume, und sie war die Wiege des Chansons - seiner neuen Leidenschaft. Ein Chanson sei reine Magie und Poesie, hat er mal gesagt. …

Um sich über Wasser zu halten, schrieb Mustacchi für eine ägyptische Zeitung, jobbte als Barmann, verkaufte Bücher und spielte Gitarre in den Cafés von Montparnasse. Dort lernte er den damals schon berühmten Chansonnier Georges Brassens kennen, der sein Freund und Mentor wurde. Ihm zu Ehren nannte sich Giuseppe fortan ebenfalls Georges.

In den Cabarets der Pariser Bohème traf sich in jenen Jahren die Chanson-Szene Frankreichs - und mittendrin Moustaki. Zunächst komponierte er für Kollegen: für den großen Yves Montand oder die unvergleichliche Edith Piaf. Obwohl sie 20 Jahre älter war als der junge Georges und schwer krebskrank, begannen die beiden eine heiße Liebesaffäre. Für seine Edith schrieb Moustaki das Lied "Milord", das 1959 zu einem Welthit wurde.“

Suzanne Cords erinnert auf der Deutschen Welle an den singenden Poeten Georges Moustaki, der am 3. Mai 80 Jahr alt geworden wäre.

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