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Poetikprofessur Peter Stamm

Redaktion: 

Peter Stamm © Stefan Kubli

Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg vergibt die Poetikprofessur im Sommersemester 2014 an den Schweizer Autor Peter Stamm

Seit 1986 lädt die Universität Bamberg in jedem Sommersemester einen Gegenwartsautor ein, der in vier öffentlichen Abendvorträgen einen Einblick in sein Schreiben gewährt, seine Poetik erklärt und in Seminarsitzungen mit Studierenden über das bisherige Werk diskutiert. Mit Peter Stamm konnte diese traditionsreiche Einrichtung der Bamberger Universität ein weiteres Mal einen hochkarätigen Gegenwartsautor gewinnen. Der Schweizer Schriftsteller, dem 1998 mit Agnes sein vielbeachtetes Debüt gelang, veröffentlichte bisher zahlreiche Romane und Erzählungsanthologien, mit denen er besonders auch im Ausland für Aufsehen sorgte.
Der Poetikprofessur wird im Juli 2014 eine internationale Fachtagung angeschlossen sein, die es sich in besonderer Weise zur Aufgabe macht, das Werk des Schweizers literaturwissenschaftlich zu untersuchen..

An folgenden vier Terminen gibt Stamm bei öffentlichen Abendvorträgen Einblick in sein Schreiben, sein Selbstverständnis als Autor und seine Poetik:
• 15. Mai 2014: Die Vertreibung aus dem Paradies
• 22. Mai 2014: Das wiedergewonnene Paradies
• 12. Juni 2014: Lehr- und Wanderjahre
• 3. Juli 2014: Work in Progress

Alle vier Vorträge finden um 20 Uhr im Hörsaal U2/00.25, An der Universität 2 in der Bamberger Innenstadt statt. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen! Der Eintritt ist frei.

Der Poetikprofessur nachfolgen wird ein weiteres Kaiptel der Poesis - Standpunkte zur Gegenwartsliteratur,  ein Forum poetologischer, literaturwissenschaftlicher und literaturkritischer Beiträge im Kontext der Bamberger Poetikprofessur.

Peter Stamm, 1963 in Thurgau geboren, debütierte 1998 mit dem Roman Agnes, der mittlerweile Pflichtlektüre an Gymnasien in Baden-Württemberg ist und bereits als „moderner Klassiker“ gilt. Auch international hat sich Stamm längst einen Namen gemacht. Mehrfach, zuletzt 2011, wurde er für den Schweizer Buchpreis nominiert, und mit Seerücken auch für den Preis der Leipziger Buchmesse vorgeschlagen. Darüber hinaus stand er 2011 als einziger deutschsprachiger Autor und als erster Schweizer überhaupt auf der Short List des Man Booker International Prize, einem der wichtigsten englischen Literaturpreise. Die New York Times zählte seinen Roman Sieben Jahre zu den 100 wichtigsten Büchern des Jahres 2011. 2013 erhielt Stamm den Literaturpreis Mainzer Stadtschreiber und wurde 2014 mit dem renommierten und hochdotierten Friedrich-Hölderlin-Preis ausgezeichnet.
 

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