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Entern der Utopien ändern

Redaktion: 

Innentitel (Quelle: redfoxpress)

Neues aus der redfoxpress (Auflage 60 Exemplare):

Es wird uns täglich auf allen Kanälen erklärt, wie lebten am Ende der Geschichte, alles sei nun gut so, Utopien seien obsolet usw. . Die Veränderung des Bestehenden ist aber etwas, das uns antreibt. Utopie, der Nicht-Ort, dabei die Folie: ein vages Ziel.
Der Text „Vom Ende der Utopie“ von Uwe Warnke spielt nun Varianten des Wortes verändern in konjunktiven Wortkombinationen durch.

Die Reihung zeigt auf, dass es ohne Veränderungen nicht geht.

Ottfried Zielke zerlegt die einzelnen Zeilen und bettet sie ein in eine Bildsprache à la russischer Avantgardisten des frühen 20sten Jahrhunderts. Damit knüpft er ästhetisch an eine Zeit an, als Utopien noch zum Greifen nah waren.

Uwe Warnke (geb. 1956) lebt und arbeitet in Berlin und beschäftigt sich seit 1979 mit experimentellen Schreibweisen, gründete 1982 die illegal erscheinende priginal-grafische Künstlerzeitschrift ENTWERTER/ODER. Er erhielt 1991 den V.O.Stomps Preis.

Ottfried Zielke (geb. 1936) lebt und arbeitet in der Schiffmühle bei Berlin. Er arbeitet seit 1992 eng mit Uwe Warnke zusammen, schuf für dessen Verlag Maler und Künstlerbücher.

Uwe Warnke & Ottfried Zielke „Vom Ende der Utopie“. Buch im Siebdruck. Erschienen im Juni 2014 in der Redfoxpress in Irland.

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