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Art Brut Japan - Schweiz

Redaktion: 

Yu FUJITA, «23 Ente und Papagei», um 2005, Besitz des Künstlers und der Social Welfare Corporation AOHANI.

2014 feiern die Schweiz und Japan das 150-Jahr-Jubiläum ihrer diplomatischen Beziehungen. Das Museum im Lagerhaus, das sich prioritär mit schweizerischer Art Brut und Naiver Kunst befasst, greift diesen Anlass auf, um in der Gegenüberstellung einen Dialog zwischen den Outsider-Welten Japans und der Schweiz zu eröffnen: Ist Art Brut eine Art „global language“? Oder unterscheidet sich japanische von europäischer Art Brut? Wie zeigen sich Einflüsse traditioneller japanischer Zeichenkunst oder der Manga-Kultur auf Art Brut?

Im Partnerland Japan erfährt die Art Brut eine hohe Aktualität und politische Aufmerksamkeit. Anders als in Europa, wo sich das Interesse für Art Brut aus der künstlerischen Avantgarde Anfang des 20. Jh. entwickelte, ist in Japan die Förderung von Art Brut sozial- und gesundheitspolitisch motiviert.

Die Jubiläumsausstellung im Museum im Lagerhaus zeigt neben den „Stars“ japanischer Art Brut, wie Shinichi SAWADA, auch neue Werke, die bislang noch nie in Europa zu sehen waren: haarfein geschnittene Papierarbeiten von Yuki FUJIOKA, Zeichnungen von Yu FUJITA, Shinichi KUSUNOKI, Makoto OZU, Kenji TOMIYAMA sowie Hefte von Takuma UCHIDA. Damit kann das Museum im Lagerhaus einen einzigartigen Jubiläumsbeitrag bieten und das Feld der Art Brut um einen zwischenkulturellen Dialog bereichern.

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