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Buchcover

Vivien Timmler bespricht im SPIEGEL das Roman-Debüt von Verena Güntner:

„Milan ist schon zwanzig und ziemlich schlau. Luis bewundert ihn, den "Chef" der Gang, würde alles für ihn tun. Aber als er die Sache mit ihm und seiner Mutter herausfindet, ist alles vorbei. Wie ein unsichtbares Band, das plötzlich durchtrennt wird. Milan ist raus aus der Gang, seine Mutter für Luis plötzlich weit, weit weg. Alles bricht in sich zusammen, und Luis ist noch nicht bereit, allein zu sein. Aber er ist schließlich kein Kind mehr. Also verliert er sich: in Alkohol, in Aggressionen und in seinen Ängsten. Denn der Trainer ist vielleicht gar kein so guter Trainer. Und Luis ist vielleicht gar kein so starker Bringer. Hart zu sein ist gut, aber hin und wieder weich zu sein, das ist noch besser.

Verena Güntner wurde für Auszüge aus ihrem ersten Roman bereits im Vorfeld für zahlreiche Preise nominiert. Sie schaffte es mit "Es bringen" 2012 in die Finalrunde beim OpenMike in Berlin, belegte beim MDR-Literaturpreis den dritten Platz und gewann 2013 den Kelag-Preis im Rahmen des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs. Und das zu Recht.“

Verena Güntner: Es bringen. Kiepenheuer & Witsch 2014.

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