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Neues vom Erker

Redaktion: 

“Angst und Schrecken” lautet das Thema von Ausgabe 68 der Literaturzeitschrift “Am Erker”.
Zur Präsentation des aktuellen Hefts liest  am 16. Januar in München in der Buchhandlung Kunst- und Textwerk (in der Ligsalzstraße im Westend) Imke Müller-Hellmann aus Bremen, und zwar aus ihrem Buch Verschwunden in Deutschland, das von ihrer europaweiten Spurensuche nach den Biografien von elf der 188 in Engerhafe bei Aurich/Ostfriesland (Außenlager des KZ Neuengamme) 1944 umgekommenen Häftlingen berichtet, einer Spurensuche, die sie zu den Angehörigen und Nachkommen dieser Männer geführt hat. Zugleich erzählt die Autorin vom Leben ihrer Großmutter, die als junge Frau ganz in der Nähe des KZs gewohnt und vor wenigen Jahren gestorben ist.

AM ERKER sucht für die kommende Ausgabe Nummer 69 Texte zum Thema: "Tausend Zeichen" – sie soll im Juni 2015 erscheinen. Einsendeschluss: 15. März 2015
Der große russische Autor Daniil Charms konnte verblüffende Geschichten in wenigen Worten erzählen. Hier ist eine davon, sie heißt "Begegnung":
Da ging einmal ein Mensch ins Büro und traf unterwegs einen anderen Menschen, der soeben ein französisches Weißbrot gekauft hatte und sich auf dem Heimweg befand. Das ist eigentlich alles.
Ganz so kurz müssen die Texte, die in der 69. Ausgabe von Am Erker versammelt werden, nicht sein, die Länge von 1.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) sollte aber nicht überschritten werden.

Um ein Gefühl für tausend Zeichen zu bekommen: ein ähnlich gelagertes Projekt findet sich im Netz:1000 Zeichen
 

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