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Eine zweite Unmittelbarkeit

Redaktion: 

Buchcover Tom Schulz

Andreas Langenbacher bespricht in der NZZ den neuen Gedichtband von Tom Schulz:

„Diesem Erhaschen und zugleich Erschaffen von Momenten einer zweiten Unmittelbarkeit bleibt Schulz auch in seinen eher poetologischen Gedichten auf der Spur. Wenn er etwa aus dem streunenden und zugleich konzentrierten Blick auf ein Feld von Pampagras eine Art Feldtheorie der Dichtung entwickelt oder wenn er das Paradoxon beschreibt, wie aus dem Weiss des leeren Papiers ein Gedicht entsteht. Mit der Bezeichnung «Schneesieben» hat Schulz schliesslich die ebenso prekäre wie gültige Formel für diesen schöpferischen Prozess gefunden. Es ist der Konvergenzpunkt von Aktivität und Passivität, der Indifferenzpunkt von Schreiben und Lesen, das Zusammengehen von Sehen und Denken. An solchen Kreuzungspunkten von Tom Schulz' neuem «Schneesieb» bleiben wir gerne hängen.“

Tom Schulz: Lichtveränderung. Gedichte. Hanser-Verlag, Berlin 2015

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