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Das bewegte Buch

Redaktion: 

Logo der Ausstellung im Literaturmuseum der Moderne

So heißt eine neue Ausstellung in Marbach, vom 6. November 2015 bis 9. Oktober 2016.

Es gibt bis heute kein Medium, das außen und innen so beweglich ist wie das Buch, obwohl Lesen die weitgehende Stillstellung unseres Körpers verlangt: Ein Buch kann man tragen, mit sich nehmen und überall benutzen, man erschließt es mit bewegten Händen und Augen und bringt es durch Verkaufen und Leihen in Zirkulation. Bücher geben der Literatur, auch ihren flüchtigsten Melodien und zartesten Blüten, Asyl.

Die große Ausstellung »Das bewegte Buch« zeigt im Literaturmuseum der Moderne die einmaligen Buchbestände des Deutschen Literaturarchivs Marbach: Autorenbibliotheken wie jene von Gottfried Benn, Paul Celan, Martin Heidegger, Peter Rühmkorf und W.G. Sebald, historische Leihbüchereien, eine Fundbibliothek der Deutschen Bahn und die von Christian Kracht und Eckhart Nickel aufgebaute »Kathmandu Library«, die eigens für die Ausstellung gestiftet worden sind.

Christian Kracht und Eckhart Nickel kommen zur Eröffnung am 6. November und sprechen mit dem Medientheoretiker Claus Pias über Bücher und ihre Mobilität (Begrüßung: Ulrich Raulff, Beginn 17.30 Uhr).

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