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Preisregen im Herbst

Redaktion: 

Schöffling & Co meldet:

Silke Scheuermann erhält Bertolt-Brecht-Preis 2016, Margit Schreiner wird mit dem Johann-Beer-Literaturpreis geehrt.

 
© Kirsten Bucher  Silke Scheuermann erhält den Bertolt-Brecht-Preis 2016. Thomas Weitzel, Kulturreferent der Stadt Augsburg, erläutert: »Vor allem mit ihrer Lyrik deutet und kommentiert Silke Scheuermann in subtiler, niemals dogmatisierender Weise das Zeitgeschehen in filigran-kraftvoller Metaphorik. Dabei erreicht sie in ihrem Werk eine sehr eigene und außerordentlich hohe ästhetische Qualität.«

Alle drei Jahre verleiht die Stadt Augsburg, Heimatstadt von Bertolt Brecht, seit 1995 den Bertolt-Brecht-Preis. Der Preis wird an Persönlichkeiten vergeben, »die sich durch die kritische Auseinandersetzung mit der Gegenwart in ihrem literarischen Schaffen ausgezeichnet haben«. Mit 15.000 Euro ist er einer der höchstdotierten Literaturpreise in Deutschland.

Silke Scheuermann, geboren 1973 in Karlsruhe, lebt bei Frankfurt am Main. Für ihre Gedichte, Erzählungen und Romane erhielt sie zahlreiche Stipendien und Preise, unter anderem das Stipendium der Villa Massimo in Rom (2009) sowie den Hölty-Preis für Lyrik der Landeshauptstadt und der Sparkasse Hannover (2014). Im Wintersemester 2012/13 hatte sie die Poetikdozentur in Wiesbaden inne. 2016 wird sie mit dem Bertolt-Brecht-Preis der Stadt Augsburg geehrt.

In ihrem aktuellen Band UND ICH FRAGTE DEN VOGE L sind ihre poetologischen Schriften und ihre für die »Frankfurter Anthologie« verfassten Gedichtinterpretationen versammelt.

Johann-Beer-Literaturpreis für Margit Schreiner

Margit Schreiner erhält den Johann-Beer-Literaturpreis für ihren aktuellen Roman DAS MENSCHLICHE GLEICHGEWICHT. Eingebettet in die zunächst idyllische Geschichte eines Urlaubs, erzählt Margit Schreiner darin von Sarah, einem jungen, traumatisierten Mädchen, dessen Familie zurück nach Israel gegangen und dort auf tragische Weise ums Leben gekommen ist.

Der Johann-Beer-Literaturpreis wird seit 2009 von der Oberösterreichischen Ärztekammer und der Deutschen Bank vergeben und ist mit 7000 Euro dotiert. Benannt ist der Preis nach dem Schriftsteller und Komponisten Johann Beer, ausgezeichnet werden aktuelle Werke österreichsicher Autoren, die »ästhetisch wie inhaltlich in herausragender Weise von den Unwägbarkeiten des Lebens und vom Umgang mit existenziellen Anforderungen und Nöten erzählen«.

 

 

    

 

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