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Triedere | Aufruf zur Mitarbeit am Sonderheft

Redaktion: 

Triedere meldet:

Alternativlos: "Flüchtling"

Triedere Menschen sind auf der Flucht. Das öffentliche Sprechen über Vertriebene, Geflohene oder Flüchtlinge erfährt in den vergangenen Monaten der sogenannten "Flüchtlingskrise" eine immer deutlichere abwertende Färbung: In der medialen Berichterstattung und dem politischen Diskurs werden wie selbstverständlich Metaphern bedient, die sich an Naturkatastrophen (Wellen, Ströme, ...) oder militärischen Freund-Feind-Schemata ("Festung Europa") orientieren. Diese Bilder sind dabei alles andere als harmlos: vielmehr wirken sie mit an der affektgeladenen Konstruktion einer Wirklichkeit, in der irrationale, doch vermeintlich "berechtigte" Ängste schwerer wiegen als Menschenrechte und Solidarität.

Aus diesem Grund sucht eine Sonderausgabe der Zeitschrift Triëdere nach alternativen Sicht-, Denk- und Sprechweisen:

Wie lässt sich der pejorativ konnotierte Ausdruck "Flüchtling" (Diminutiv, suggerierte Freiwilligkeit der 'Flucht') anders denken?
Gibt es Alternativen dazu?
Welche Mechanismen wirken mit, an der Konstruktion dieser so bedrohlichen Schutzsuchenden?
Und vor allem: Welches andere Sprechen und Schreiben wäre nötig, um effektive und differenzierte Bilder zu imaginieren und zu transportieren?

Hier gehts zu den Bewerbungsmodalitäten. Einsendeschluß: 15.12.2015

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