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Schiele als Versensporn

Redaktion: 

Schöne Bescherung auch von POESIE SCHMECKT GUT:

Heft 22 -  Egon Schiele (1890-1918)

Geboren am 12. Juni 1890 in Tulln/Niederöst. 1906 Aufnahmeprüfung an der Akademie der Bildenden Künste. Unzufriedenheit mit der starren akademischen Ausbildung. 1907 Bekanntschaft mit Gustav Klimt. 1908 erste Ausstellungsbeteiligung. 1909 Abbruch des Studiums; mit Gleichgesinnten Gründung der „Neukunstgruppe“. Lösung vom dekorativen Jugendstil und Hinwendung zum Expressionismus. 1910 entstehen zahlreiche Gedichte. Umzug nach Krumau. Die freie Lebensgemeinschaft mit Wally Neuzil und die Arbeit mit Aktmodellen wird dort bald als anstößig empfunden; Umzug nach Neulengbach, wo die Arbeit mit Kindermodellen zum Eklat führt: Verhaftung, Untersuchungshaft, Prozess; Freispruch von der Anklage der Kinderschändung, aber wegen der fahrlässigen Verwahrung unsittlicher Zeichnungen Verurteilung zu drei Tagen Arrest. Umzug nach Wien. 1914 erstmals Gedichte in der expressionistischen Zeitschrift Die Aktion. 1915 Heirat mit Edith Harms. Militärdienst. 1918 Teilnahme an der Jahresausstellung der Wiener Secession. Am 28. Oktober 1918 erliegt Schieles schwangere Frau Edith in Wien der Spanischen Grippe; Egon Schiele, ebenfalls infiziert, stirbt drei Tage später.
Das Heft vereint alle bislang bekannten und sicher von ihm verfassten lyrischen Texte Egon Schieles aus den Jahren 1909 bis 1911 (insgesamt 26).
Exklusiv den Exemplaren der Abonnenten liegt ein Faksimile von Schieles Gedichtmanuskript Ein Selbstbild (Ich bin für mich) bei.

 

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