Fixpoetry

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Das zweite [kɔn] ist gelb

Redaktion: 

Cover der #2: Verfall

[kɔn] ist ein Zeitungsprojekt, das mit jeder Ausgabe die Grenzen eines aktuellen und zentralen Schlagwortes über die ganze Bandbreite von Schreibstilen (von literarisch-poetisch über wissenschaftlich hinzu journalistisch) auszuhandeln sucht. Indem den Schreibenden nur ein Motto-Wort als Ansatz gegeben wird, soll sich zeigen, wie weit der jeweilige Begriff auffächerbar ist, um so zugleich die Grenzräume von Schreiben und Form selbst auszutesten: Wie poetisch ist das Wissenschaftliche, wie journalistisch ist Poesie, wenn sie in einer Zeitung erscheint? Wie affiziert voneinander sind die Genres Essay, Gedicht und Artikel voneinander sowohl im Layout, als auch in im Schreiben selbst?

Jetzt ist die zweite Ausgabe erschienen und hier wird einander verfallen, mit fragmentarischen Filmen und Karyatiden die Ästhetik des Verfalls gefeiert und mit Anleitungen zur Fermentation der Verfall auf leckerste Art in die eigenen vier Wände gebracht. Es finden sich außerdem kritische Auseinandersetzungen mit Celines Voyage au bout de la nuit, ein Liebesbrief an den Verfall von Rainald Goetz, Gedanken zum Kapitalismus als Endlosschleife des nutzbar gemachten Verfalls und Betrachtungen über Betrachtungen zu Sebald, Benjamin und Rilke.

Reingeblättert ...

Umfang: 28 Seiten
Maße: 315 x 470 mm
Sprache: Deutsch
Ausführung: Ineinandergelegte Druckbogen ungebunden

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