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Mit einem seltsamen Geruch nach Welt

Redaktion: 

Leipziger Literaturverlag

Víctor Rodríguez Núñez legt eine umfassende Auswahl seines dichterischen Schaffens vor, die sowohl im Original als auch erstmals in deutscher Übersetzung (Udo Kawasser) erscheint.

Buchpremiere am Sonntag, 20. März um 19:30 Uhr im Theater o.N. (Kollwitzstr. 53, Berlin Prenzlauer Berg)

WELTLITERATURSALON EXTRA - Buchpremiere mit dem Dichter Victor Rodriguez Nunez (Kuba) und seinem Übersetzer, dem Autor Udo Kawasser Moderation Timo Berger. Eintritt 5/3,- €, päsentiert von der Berliner Literarischen Aktion in Zusammenarbeit mit dem Leipziger Literaturverlag und dem Theater o.N.

Und am Sa, 19.3. um 20 Uhr im Sitz des Leipziger Literaturverlags in der Brockhausstr. 56 und am So, 20.3. um 10 Uhr in der Halle 4 der Leipziger Messe.

Mit einem seltsamen Geruch nach Welt, Leipziger Literaturverlag 2016 Víctor Rodríguez Núñez, geboren 1955 in Havanna. Kubanischer Dichter, Journalist, Kritiker, Übersetzer und Universitätsprofessor. Veröffentlichte bisher dreizehn Gedichtbände: Cayama (1979), Con raro olor a mundo (1981), Noticiario del solo (1987), Cuarto de desahogo (1993), Los poemas de nadie y otros poemas (1994), El último a la feria (1995), Oración inconclusa (2000), Actas de medianoche I (2006), Actas de medianoche II (2007), tareas (2011), reversos (2011), deshielos (2013), desde un granero rojo (2013). Verschiedene spanischsprachige Anthologien seines Werks sind in Costa Rica, Kuba, Ekuador, Spanien und Mexiko erschienen. In Übersetzung liegen Anthologien auf Englisch, Italienisch, Französisch, Serbisch und Schwedisch vor. Ausgewählte Gedichte aus seinem Werk wurden in ein weiteres Dutzend Sprachen wie Ungarisch, Slowenisch, Russisch, Portugiesisch oder Bulgarisch übersetzt. Er nahm an literarischen Veranstaltungen in mehr als 20 Ländern teil. Neben anderen Preisen erhielt er den Premio David für junge Dichtung (Kuba, 1980), den Premio Plural (Mexilo, 1983), EDUCA-Preis (Costa Rica, 1994) und in Spanien den Premio Renacimiento (1999), Premio Leonor (2006), Premio Rincón de la Victoria (2010) und den Premio Alfons el Magnànim (2013). In den Achtziger Jahren war er Redakteur und Herausgeber der engagierten kubanischen Kulturzeitschrift „El Caimán Barbudo“, in der er zahlreiche Arbeiten über Literatur und Film publizierte. Eine Auswahl aus diesen Interviews ist im Band La poesía sirve para todo (Kuba, 2008) enthalten. Er legte drei grundlegende Anthologien seiner Generation vor, zuletzt La poesía del siglo XX en Cuba (2011). Er veröffentlichte kritische Ausgaben oder Studien zu lateinamerikanischen Autoren wie Julián del Casal, Dulce María Loynaz, José Coronel Urtecho, Emilio Ballagas, Cintio Vitier, Francisco Urondo und anderen. Gemeinsam mit seiner Frau Katherine M. Hedeen übersetzte er Werke von Mark Strand und John Kinsela aus dem Englischen ins Spanische und beispielsweise von Juan Gelman und Ida Vitale vom Spanischen ins Englische. Er ist Professor für Hispanistik am Kenyon College in den USA und Herausgeber der lateinamerikanischen Linie des britischen Verlags Salt bzw. stellvertretender Direktor der mexikanischen Literaturzeitschrift La Otra. (Quelle: Leipziger Literaturverlag)

 

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