Fixpoetry

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Alternativlos: "Flüchtling"

Redaktion: 

Unter diesem Titel ist ein Sonderheft der Triëdere erschienen.
Menschen sind auf der Flucht. Das öffentliche Sprechen über Vertriebene, Geflohene oder Flüchtlinge erfährt in den vergangenen Monaten der sogenannten "Flüchtlingskrise" eine immer deutlichere abwertende Färbung: In der medialen Berichterstattung und dem politischen Diskurs werden wie selbstverständlich Metaphern bedient, die sich an Naturkatastrophen (Wellen, Ströme, ...) oder militärischen Freund-Feind-Schemata ("Festung Europa") orientieren. Diese Bilder sind dabei alles andere als harmlos: vielmehr wirken sie mit an der affektgeladenen Konstruktion einer Wirklichkeit, in der irrationale, doch vermeintlich "berechtigte" Ängste schwerer wiegen als Menschenrechte und Solidarität.

Aus diesem Grund wurden für eine Sonderausgabe der Zeitschrift Triëdere 34 Autorinnen und Autoren eingeladen, nach den impliziten Voraussetzungen des aktuellen Diskurses und nach alternativen Sicht-, Denk- und Sprechweisen zu fragen: Welches andere Sprechen und Schreiben wäre nötig, um effektive und differenzierte Bilder zu imaginieren und zu transportieren?

Das Sonderheft umfasst 150 Seiten und ist seit 18. Jänner 2016 verfügbar — es ist nicht für den Verkauf bestimmt sondern gegen freie Spende erhältlich.

 

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