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Solothurner Literaturpreis 2016 für Ruth Schweikert

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Foto; BAK / Mario del Curto Ruth Schweikert wird mit dem Solothurner Literaturpreis 2016 für ein Werk ausgezeichnet, das mit radikaler Konsequenz und tiefer Empathie von Menschen erzählt, die sich im Räderwerk des Alltags zu behaupten suchen. Hartnäckig und literarisch brillant umkreist sie in ihren Texten die Familie als Keimzelle der Gesellschaft und als Quelle von Glück und Verhängnis. Ihr schonungsloser Blick auf das Private lässt dabei nie den weiten zeitgeschichtlichen Horizont ausser Acht, in dem die individuelle Erfahrung aufgehoben ist. In der Öffentlichkeit hat sie sich vor allem auch einen Namen gemacht als kulturpolitisch wache Autorin, die ihre Stimme mutig in den politischen Diskurs einbringt.

Die dreiköpfige Jury, bestehend aus Hans Ulrich Probst (Vorsitz), Christine Tresch und Beat Mazenauer, zeichnet die 1964 im badischen Lörrach geborene, in Aarau aufgewachsene und heute in Zürich lebende Ruth Schweikert für ihr Werk aus, das vier Prosabände, drei Theaterstücke sowie zahlreiche Aufsätze und Interventionen umfasst.

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