Fixpoetry

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Daher im Lido

Redaktion: 

Morgen abend im Bayerischen Fernsehen ein Portrait der Augsburger Künstlerin Lydia Daher.

Sie ist die Tochter einer deutschen Mutter und eines libanesischen Vaters, geboren 1980 in Berlin, aufgewachsen in Köln – und schließlich nach Augsburg gezogen, als sie auf der Suche nach einem Studienplatz war.
Bei Poetry Slams machte sie sich bald einen Namen. Mit ihren Gedichtbänden "Kein Tamtam für diesen Tag" und "Insgesamt so, diese Welt" sorgte sie für Furore. Melancholie und Komik liegen in ihren Gedichten ganz nah beieinander. Sie redet über das Spiel mit der Sprache, zeigt ihr Leben, erklärt die Welt und die Provinz. Songs schreibt sie auch, zwei Alben sind von ihr bereits erschienen: "Lydia Daher" (2007) und "Flüchtige Bürger" (2010). Zuletzt hat sie sich mit einer Form der Cut-up-Lyrik beschäftigt – für ihr letztes Buch "Und auch nun, gegenüber dem Ganzen – dies". Sie hat ein Jahr lang deutschsprachige Literaturkritiken auseinandergenommen und die Wörter neu kombiniert. Dabei entstanden Collagen aus dem Bildmaterial der jeweiligen Zeitung und dem Text je einer Literaturkritik.

Lydia Daher liest. Foto: © BR

Lydia Daher präsentiert ihre Bilder und ihre Stadt, sie zeigt die lebendige Szene von Künstlern und Kreativen in Augsburg, denkt nach über das Scheitern, liest ihre Gedichte zu Hip-Hop-Beats im alternativen City Club, singt ein paar Songs im Bandproberaum und erklärt ihre Ausstellung im Augsburger Kunstverein. Und auch Wegbegleiter melden sich in der Dokumentation des Filmemachers Andreas Krieger zu Wort: der Schriftsteller Andreas Nohl, die Dichterin und Lektorin Karin Fellner, die Tänzerin Anina von Molnar und einige mehr.

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