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„Er stand immer im Schatten seines Patrons, des legendären amerikanischen Verlegers Barney Rosset, obwohl sie als Team agierten. Puerto-ricanische Separatisten versuchten, ihren Verlag zu sprengen. Grove Press wurde zum Volksfeind erklärt, von den Geheimdiensten überwacht. In diesem Jahr wird Fred Jordan neunzig. Hinter ihm liegt ein großes Leben, das Ähnlichkeit mit einem Abenteuerfilm hat. Geboren wurde Jordan in Wien. Seine Muttersprache war Deutsch. Er wuchs als Halbwaise auf, seine Mutter wurde von den Faschisten ermordet. Sein Vater floh mit falschem Pass ins Ausland.

1938 wurde der kleine Fred mit einem der ersten "Kindertransporte" zusammen mit anderen geretteten jüdischen Kindern nach London geschickt. Er besuchte eine englische Dorfschule und trat anschließend in die britische Armee ein. Nach dem Kriegsende ging er nach New York und wurde bei Grove Press an der Seite von Rosset in den Fünfziger- und Sechzigerjahren zum Protagonisten der Gegenkultur: Henry Miller, die Beat-Poeten, europäische Avantgardisten wie Beckett, Genet, Ionescu oder Pinter erschienen hier.“
Julia Kissina am Freitag in der WELT.

Fred Jordan, Lektor der legendären Grove Press, in einem Interview mit der WELT.

Kerouacs Erstausgabe der Subterraneans mit Widmung

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