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Erschießen wir die Nacht!

Redaktion: 

Jana Fuchs bespricht aktuell auf literaturkritik.de eine Auswahl Gedichte von Roque Dalton:

„In der nun von Tina Leisch und Erich Hackl herausgebrachten Auswahl und Übersetzung einiger zentraler Gedichte des salvadorianischen Dichters Roque Dalton (1935-1975) – den der mexikanische Schriftsteller Paco Ignacio Taibo II als den salvadorianischsten Salvadorianer, den zentralamerikanischsten Zentralamerikaner bezeichnet – und der dazugehörigen Dokumentation über Wesen und Werk des Poeten scheint das Absurde, aber auch das Symbolische, integraler Bestandteil der Realität zu sein: Vom verrückten Glück – la suerte loca – spricht Ricardo Castrorrivas, ein befreundeter Autor des Dichters, wenn er von den zwei Todesurteilen spricht, die wie ein Damoklesschwert über dem Haupt von Roque Dalton hingen, dessen gefährlicher Schneide dieser aber stets im letzten Moment entweichen konnte. Einmal, weil einen Tag vor dem Exekutionstermin der damalige Präsident José María Lemus gestürzt wurde, und ein zweites Mal, weil vier Tage zuvor ein Erdbeben die Gefängnismauern zum Einsturz brachte.“

Roque Dalton: ¡Fusilemos la noche! Erschießen wir die Nacht! Gedichte Spanisch und Deutsch.
Verlag Johannes Heyn, Klagenfurt 2015.

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