Fixpoetry

Wir reden über Literatur
Fix Zone

Mandelbrotmahl

Redaktion: 

Hinweis auf eine Neuerscheinung in der Edition Rugerup:

Im Gegensatz zur Cheshire-Cat von Lewis Carroll weiß die mathematisch-metaphorische Katze Zeta genau, wie man über den richtigen Weg nachdenkt. Um keine Antwort verlegen, hilft sie Alice, sich in der wundersamen Welt von Wissenschaft und Klimawandel zu orientieren. Doch das Mädchen unternimmt nicht nur eine Reise durch Computermodelle, wo die Eiszeit im Zeitraffer abläuft und der Regenwald vertrocknet, sie  erlebt auch eine innere Reise durch Schuld- und Mitgefühl. Sie betritt die Bibliothek der Wahrheit, die ihr die Grenzen des Wissens zeigt, eine Error-Bar, welche von zwielichtigen Ratten betrieben wird und schließt Freundschaft mit einem Walross. Als das Mädchen schließlich in eine Klimakonferenz gerät, die zur Gerichtsverhandlung mutiert, muss sie Farbe bekennen. Weiß sie genug? Wem kann sie trauen? Nicht nur sie und ein kleines Kaninchen, auch die wind-und wetterkundige Albatros-Dame Molly Mauk gerät zwischen die Fronten von Logik und Lyrik. Dabei werden Alice Emotion und Empathie beinahe zum Verhängnis.

 

Margret Boysen studierte Geologie und hält  Metaphern, auch in der Mathematik, für eine Grundvoraussetzung kreativen Denkens. Für dieses Buch arbeitete sie mit über 50 Wissenschaftlern am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) zusammen, an dem sie selbst seit 1999 im Bereich Public Understanding of Science tätig ist. Unter ihren Veröffentlichungen befindet sich auch der 2014 erschienene Gedichtband „Flucht vor der Laternenordnung“. 

Der WDR5 hat mit Margret Boysen ein aufschlussreiches Interview geführt, dass man hier nachhören kann.
Margret Boysen: Alice, der Klimawandel und die Katze Zeta. Edition Rugerup, 2016

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