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Glück in Berlin

Redaktion: 

Postkarte mit Zeichnung von Anselm Glück (Quelle: Literaturhaus Berlin)

Am Freitag eröffnete im Literaturhaus Berlin die Ausstellung WENN’S NUR SO WÄRE WIE ES IST

BILDER VON ANSELM GLÜCK mit einer Preisverleihung. Anselm Glück erhielt den Oskar Pastior Preis 2016.

Als Schriftsteller wie als Maler und Zeichner hat Anselm Glück, 1950 in Linz geboren, Werke geschaffen, die der experimentellen und konkreten Kunst verpflichtet, eine sehr eigene, unverwechselbare Diktion aufweisen. Zu seinen Techniken gehören Montage und Collage ebenso wie Erzählen als Nichterzählen, beziehungsweise ein gestisches Sprechen, das die Dinge, von denen gesprochen wird, wie vorgezeigt erscheinen läßt. Reflexionen werden dinglich, Worte aus dem Korsett der Grammatik gelöst und in neue, hybride Bedeutungen überführt.

die kunst unserer tage soll gemacht werden wie die gelegenheit sie fordert weil solche - strophe ergeht so ernst daß wir zuendespielen und diese fähigkeit ist unser privileg

und daß künstler der kunstgeschichte nichts ungewöhnliches persiflieren dient dem interesse an der charakteristischen vorlage. es bewahrt dem mißbrauch die erniedrigung und nimmt der nur eigenen betroffenheit ihren sinn
[anselm glück]

WENN’S NUR SO WÄRE WIE ES IST. BILDER VON ANSELM GLÜCK
Die Ausstellung ist vom 2. Juli bis zum 28. August; Di.-Fr. 14-19 Uhr und Sa./So. 12-18 Uhr geöffnet

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