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Signs Fictions

Redaktion: 

Freedom Lost Freedom - Original typewriting, 21 x 29.5 cm (Quelle: chert)

„Anfang der 1970er Jahre begann Ruth Wolf-Rehfeldt, Gedichte zu verfassen, zu zeichnen und Collagen anzufertigen. Ihre ersten Schreibmaschinenarbeiten, die sie „Typewritings“ nennt und deren Vielfältigkeit unbeschreiblich ist, stellte sie auf der Reiseschreibmaschine Erika her. Mit beeindruckender Präzision fügen sich die Lettern und Zeichen zu Bildelementen, oft mit plastischer Wirkung.

Die Werke bestehen zum einen original, als getippte Einzelwerke oder Serien, und zum anderen vervielfältigt, in Form von Durchschlägen, als Postkarten oder als Druckgrafiken in Größen von ca. DIN A5 bis DIN A2. Sie können sowohl im Kontext der konzeptuellen Kunst, der Visuellen und Konkreten Poesie als auch im Bereich der Mail Art verortet werden. Der Witz und die Raffinesse ihrer Arbeiten machten Ruth Wolf-Rehfeldt zu einer gefragten Kontaktperson im internationalen Netzwerk künstlerischen Austauschs in der Mail-Art“ – so charakterisierte dereinst das Weserburg-Museum Ruth Wolf-Rehfeldt, in der die Künstlerin ihren Vorlass unterbrachte.

Jetzt ist bei chert in Berlin unter dem Titel „Signs Fictions“ ein umfassender, zweieinhalb Kilo schwerer, monographischer Katalog zum schreibmaschinengeschrieben Werk von Ruth Wolf-Rehfeldt aus den Jahren 1972-1989 erschienen.
 

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