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16. Internationales Literaturfestival Berlin

Redaktion: 

Die kommende Woche geht es los:  Das 16. internationale literaturfestival berlin nimmt seinen Lauf. Das ausführliche Programm findet sich hier.

Frank Walter Steinmeier in seinem Grußwort:

“ Beim 16. internationalen literaturfestival berlin zeigen uns mehr als 200 Autorinnen und Autoren die Welt in unzähligen Fragmenten. Literatur schafft Raum für Vielfalt. Literatur hält uns ein Kaleidoskop vor Augen, nimmt uns mit in ungewohnte Situationen, in fremde Konstellationen und neue Denkräume. Wenn wir uns auf das Abenteuer des Lesens und des Zuhörens einlassen, werden wir mehr verstehen von dem, was die Sehnsüchte, Leidenschaften und auch Ängste anderer Kulturen ausmacht.

In Zeiten, wie wir sie derzeit erleben, haben die Stimmen von Autorinnen und Autoren besonderes Gewicht. Die Welt lässt sich eben nicht in Gut und Böse aufteilen und auch nicht mit einfachen Wahrheiten erklären. Sie ist komplex, und diese Komplexität erfordert, dass man sich Zeit nimmt, um sie zu erfassen und in so vielfältiger und faszinierender Weise zu beschreiben, wie wir es auf dem internationalen literaturfestival berlin erleben dürfen.“

Dr. Thomas Oberender, Indendat der Berliner Festspiele,  plaudert ungewollt aus seinen Schubladen. Nachdem er der Literatur der Gegenwart attestiert hat, sich den Problemen der Gegenwart zu stellen, sich „ dem ISIS-Terror, der Herausforderung durch vor dem Terror zu uns Geflüchtete oder den globalen Gefahren durch Populismus und Demokratiemüdigkeit, widmet: Ist es da nicht die große Qualität, dass es keine Antworten gibt, aber klug gestellte Fragen?“  - fährt er schließlich fort:
Und trotzdem gibt es auch: Lyrik. »Ein Selbstgespräch, mit dem Bleistift in ein Heft geschrieben, in den tiefsten und stillsten Stunden der Nacht« [Octavio Paz]. Zum Beispiel mit der von Shane Anderson kuratierten Reihe »HERE! HERE! THERE!«, mit der die Berliner Festspiele eine eigene Plattform innerhalb des ilb schaffen, um die internationale Lyrikszene mit Meisterklassen und Late-Night-Lesungen zusammenzubringen.“

Es gibt also neben der engagierten Literatur, die sich der Gegenwart stellt, trotzdem auch die Lyrik???
Soll man das so reichlich krumm verstehen, Herr Oberender - zurückgekrümmt ins eigene Bild aus der Schublade.

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