Fixpoetry

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Was ist gute Literatur?

Redaktion: 

Zur Eröffnung ihrer 42. Literatursaison schließt das Literarische Quartier der Alten Schmiede sein umfassendes Projekt zur vermeintlich einfachen, jedenfalls für das literarische Leben so elementaren wie unbeantwortbaren Frage „Was ist gute Literatur?“ ab.

Zwischen Herbst 2014 und Sommer 2015 haben 16 Persönlichkeiten des deutschsprachigen literarischen Lebens – Autorinnen und Autoren, Übersetzerinnen und Übersetzer, Persönlichkeiten der Literatur- und Kulturwissenschaft, der Literaturkritik und des Verlags- und Zeitschriftenwesens – zu dieser Frage korrespondiert, ein Redaktionsteam der literarisch und literaturwissenschaftlich Tätigen Thomas Eder, Florian Huber, Anna Kim und Helmut Neundlinger legt in Zusammenarbeit mit FASresearch zusätzlich eine strukturell-topologische Netzwerkanalyse der acht Korrespondenzen vor, deren grafische Darstellung in der Ausgabe Nr. 84 des Hammer umgesetzt wird.

Das Buch erscheint im Sonderzahl Verlag und wird am 14.9. um 19 Uhr in der Alten Schmiede vom Redaktionsteam zusammen mit den Ergebnissen seiner Analyse vorgestellt.

Im nachfolgenden Symposium am 15. & 16.9., jeweils ab 10 Uhr und ab 15 Uhr, bilden einzelne Korrespondenzen bzw. deren Gesamtheit den Ausgangspunkt für weiterführende gemeinsame Überlegungen in vier Gesprächsrunden. Das Redaktionsteam hat dazu Gäste eingeladen, die auf verschiedenen wissenschaftlichen und praktischen Ebenen von Literaturforschung und Literaturvermittlung oder als Autorinnen und Autoren tätig sind. Ein Abschlussplenum um 19.30 Uhr wird eine vorläufige Bilanz dieses Projektes formulieren.

Das in der einfachen Frage »Was ist gute Literatur?« kulminierende dynamische Verhältnis zwischen individueller Sprach-Gestaltungskraft und Weltsicht, literarischer Tradition und gesellschaftlichen Bezugsräumen und Rahmenbedingungen ist notwendigerweise ein offenes, das letztlich von jeder Autorengeneration und deren Adressaten explizit und implizit immer wieder beantwortet wird.

Das Projekt der Alten Schmiede versteht sich als Teil dieses verdeckt oder offen stets aktiven Prozesses und bildet einen der wenigen expliziten und gemeinschaftlichen Versuche im deutschen Sprach- und Literaturraum, über die gemeinsamen Grundlagen nachzudenken.

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