Fixpoetry

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Lyrikwände

Redaktion: 

Sibylle Goepper und Cécile Millot befragten die in der DDR wirkenden Autoren Karl Mickel, Adolf Endler, Wolfgang Hilbig, Elke Erb, Richard Pietraß, Jan Faktor, Katja Lange- Müller, Gabriele Stötzer, Bert Papenfuß, Uwe Kolbe, Kathrin Schmidt und Kerstin Hensel zum Thema »Wende«. In ihren Gesprächen dokumentieren sie einen wichtigen Abschnitt deutscher Geschichte vor und nach der Wiedervereinigung und schreiben auf diese Weise ein spannendes Kapitel zur zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur und Lyrik.

Sibylle Goepper/Cécile Millot (Hg.): Lyrik nach 1989 – Gewendete Lyrik? Gespräche mit deutschen Dichtern aus der DDR. Mitteldeutscher Verlag.

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Janina Fleischer  in der Leipziger Volkszeitung:

„Was man erforschen müsste, ist, was sich in den Leuten selbst an Denken und aus dem Denken an Sprache bewegt“, sagt Gabriele Stötzer 1994. Sie hatte in Erfurt gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns protestiert, wurde zu einem Jahr Haft verurteilt, durfte in der DDR nicht veröffentlichen, war Mitbegründerin der Gruppe „Frauen für Veränderung“ und konstatiert, „dass der Westen in den Osten eingezogen ist, der Osten aber nicht in den Westen.“ Sie habe vor dem Mauerfall „viel verzweifelter geschrieben“, sich „sehr alleine gefühlt“ – danach sei sie „wie ein Schmuddelkind aus dem Osten“ behandelt worden.

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