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Lange Zeit am Erker

Redaktion: 

Am Mittwoch, 16. November um 20:00 Uhr im Literatursalon am Kollwitzplatz:  "Am Erker"-Spezial mit Ruth Johanna Benrath, Klaus Elsterluß und Emanuel Maeß. Theater o.N. (Kollwitzstr. 53), Gastgeber Andreas Heckmann.

Seit Ende der 70er Jahre erscheint die Literaturzeitschrift Am Erker in Münster. Renommierte Autorinnen und Autoren hatten dort erste Veröffentlichungen, Georg Klein zum Beispiel oder Burkhard Spinnen. Weiter aber ist es den Redakteuren der Zeitschrift, zu deren Berliner Beiträgern etwa Tanja Dückers, Volker Kaminski und Marcus Jensen gehören, wichtig, in jeder Ausgabe einen ausgewogenen Mix aus Texten arrivierter und nicht arrivierter Autoren zu bringen, von alten Hasen des Gewerbes bis zu hoffungsvollem Nachwuchs und ewig Übergangenen... das legendäre Magazin mit seinen Autoren zu Gast in Berlin.

Ruth Johanna Benrath (*1966 in Heidelberg) wird Gedichte lesen, von denen einige als „Fenstertexte“ im literarischen Blog des Suhrkamp Verlags nachlesbar sind unter http://www.logbuch-suhrkamp.de/ruth-johanna-benrath/aus-dem-fenster-formtief-montag/.

Emanuel Maeß (*1977 in Jena) liest aus seinem ersten Roman Licht und Sprung, ein Sprachkunstwerk von Rang, das er beschreibt als „in Briefform gefasstes Erinnerungsstück, das eine schwärmerische Kindheitsliebe vor ostdeutschen Meereskulissen ausbreitet und DDR-Realien, spätromantische Paraphrasen und  Formen jung-naiver Brautmystik in folgenreiche Spill-Over-Effekte münden lässt.“

Klaus Esterluß schließlich ist ein Autor zu Wort, der ganz am Anfang steht, im Erker aber dieses Jahr zwei schöne Erzählungen veröffentlicht hat, eine zum Themenheft „Wanderungen“, die andere im Themenheft „Träume“. Als Appetizer hier ein Link zu „Der See“: http://am-erker.de/txt7026.php
 

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