Fixpoetry

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Beauty in the smallest details

Redaktion: 

Jim Jarmusch hat einen Film über einen dichtenden Busfahrer gemacht – Susanne Ostwald bespricht ihn in der NZZ:

„Paterson (Adam Driver) ist ein begnadeter Poet im Verborgenen, dessen geheimes Notizbuch eine Fundgrube lyrischer Kleinode ist. Der dichtende Arzt William Carlos Williams (1883–1963), der neben Allen Ginsberg berühmteste Sohn der Stadt, ist Patersons Vorbild. Schön sind sie, seine in der Alltagswelt wurzelnden, in ihrer Schlichtheit raffinierten (Liebes-)Gedichte, und wundervoll ist, wie Jarmusch ihre Reifung ins Bild fasst. Der Akt des Schreibens ist im Film oftmals eine sperrige Angelegenheit – wie viel Poesie entfaltet er doch hier, wo wir im Rhythmus des Gedankenflusses Worte auf der Leinwand Gestalt annehmen sehen. Übrigens Worte des Dichters Ron Padgett, eines Vertreters der sogenannten New Yorker Schule, aus dessen Feder sie tatsächlich stammen – Jarmusch hat sich seiner Mitarbeit versichert. Denn er hat eine grosse Liebe zur Lyrik, die schon in anderen seiner Filme zum Tragen kam, und er beweist, wie er Poesie kongenial ins Medium Film zu überführen versteht.“

Paterson Official Trailer

 

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