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Glasgrenzen

Redaktion: 

Neuerscheinung bei Brinkmann & Bose: das Portrait eines gläsernen Wohnhauses in Paris.

Das Maison de verre (1931) von Pierre Chareau ist ein Wohnhaus in Paris. Seine Fassade, eine undurchsichtige Glaswand, machte es zur Inkunabel der modernen Architektur. Die inhärenten Qualitäten von industriell hergestellten Baumaterialien verstärkten das Gefühl einer Ablösung von vertrauten Lösungen des Wohnens, die konventionelle Vorstellungen von warm und kalt unterliefen. Das Glashaus hat nicht nur die Idee der Wand aufgelöst, sondern Möglichkeiten des variabel Handhabbaren von Grenzziehungen erprobt. Deshalb ist es vom Begriff der Eleganz nicht zu trennen, der es ganz und gar durchdringt.

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