Fixpoetry

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mitSPRACHE

Redaktion: 

Ronald Pohl bespricht im Standard das neue Buch von Ferdinand Schmatz:

Basis Wer nicht bloß schreibt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, sondern auf der Höhe der poetischen Erfordernisse dichtet, sieht sich vor ein Paradoxon gestellt. Indem ihm die Sprache zur Verfügung steht, besitzt er zunächst alles, damit er als Autor aktiv werden kann. Zugleich ist er der ärmste Mensch auf der Welt. Schmatz' älterer Kollege Ernst Jandl benannte das Dilemma so: "Um ein Gedicht zu beginnen, habe ich alles. Um ein Gedicht zu beginnen, habe ich nichts."“

Ferdinand Schmatz: "auf SÄTZE!". Essays zur Poetik, Literatur und Kunst. De Gruyter, Berlin/Boston 2016

 

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