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Georg Stefan Troller in der Alten Schmiede

Redaktion: 

Der 1921 in Wien geborene Filmemacher und Schriftsteller Georg Stefan Troller ist insbesondere für seine gehaltvollen Interviews und filmischen Porträts bekannt, die er ab 1962 in Frankreich und zumeist für das deutsche Fernsehen realisierte. Viele seiner Arbeiten sind zugleich Auseinandersetzungen mit dem biografischen Einschnitt, den Vertreibung und Exil bedeuten; Georg Stefan Trollers eigene Migrationserfahrung – er floh 1938 vor der nationalsozialistischen Verfolgung, lebte in den USA und ab 1949 in Paris – blieb in ihnen lange unerwähnt. Erst in den 1980er Jahren erzählte er mit dem Drehbuch-Dreiteiler Wohin und zurück, zwischen 1982 und 1985 verfilmt von Axel Corti, und der Autobiografie Selbstbeschreibung (1988), die er selbst verfilmte, aus seiner frühen Lebensgeschichte. Nun veröffentlicht er ein Buch aus persönlichen Erinnerungen, das in kurzen, humorvollen und freimütigen Geschichten zu den prägenden Stationen seines Lebens führt.
Am Montag, dem 16.1., um 19 Uhr ist Georg Stefan Troller mit einer Lesung aus Unterwegs auf vielen Straßen in der Alten Schmiede zu Gast. Einleitend führt der österreichische Schriftsteller Robert Schindel mit Georg Stefan Troller ein Gespräch.

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