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Marlow Moss

Redaktion: 

A FORGOTTEN MAVERICK

Die britische Künstlerin Marlow Moss (1889–1958) ist eine der wenigen Vertreterinnen konstruktiver Kunst der ersten Stunde, die die großen Meister der Moderne inspirierte. So zählt beispielsweise die sogenannte Doppellinie zu ihren wichtigsten Erfindungen, die sie erstmals 1930 in ihrer Malerei einsetzt. Sie ist eines der Elemente, das nicht nur Piet Mondrian, sondern auch Jean Gorin für ihre eigenen neoplastizistischen Kompositionen aufgreifen. Ohne auf sie zu verweisen, stehen deren Arbeiten dennoch in enger Beziehung zu Moss als Urheberin, teilen sich mit ihr eine neue Idee von Kunst und ihrer Komposition. Im Gegensatz zu ihren Zeitgenossen beschränkt sich Moss nicht auf die Malerei: Sie überführt ihre Liniengerüste und mathematischen Prinzipien in Reliefs und Skulpturen, die in diesem Ausstellungskatalog genauso eingängig beleuchtet werden wie ihr außergewöhnliches Leben.

Ausstellung: Museum Haus Konstruktiv Zürich 9.2.–7.5.2017 · kuratiert von Lucy Howarth und Sabine Schaschl

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