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Vermessene Körper: Soli-Lesung macht Theater

Redaktion: 

25. Mai 2017 · 19.30 Uhr · Wo? · B-Lage · Mareschstraße 1 ·  12055 Berlin

„Die Wege, die wir gehen, haben wir auf Landkarten gefunden, die irgendwie ,schon immer da waren‘. Nur: Das reicht uns nicht!“, sagen Luisa Mell und Jenni Schnarr in ihrem Theaterstück Vermessene Körper. Die beiden Studentinnen der Theaterpädadogik an der Universität der Künste widmen sich in ihrer Abschlussinszenierung der Erforschung und Neu-Erfindung von Sexualitäten, Beziehungsmodellen und Rollenzuschreibungen. Ihre Antwort auf eng abgesteckte Verhaltensmuster: „Karte umdrehen, Kategorien anders denken, Fragen stellen und Körper neu bezeichnen!“

Um das Projekt zu unterstützen und damit einen Raum für das zu schaffen, was immer noch zu oft unausgesprochen bleibt, veranstalten die Literaturmagazine Sachen mit Wœrtern und PS: Politisch Schreiben am 25. Mai in der B-Lage in Berlin Neukölln eine Soli-Lesung. Wenn Körper sich Texten einschreiben und Texte Körpern, wird Literatur schließlich zum optimalen Testfeld für alternative Kartographien und Aufstandserprobungen. Mit der Forderung nach weniger Vermessung und mehr Vermessenheit wird dazu eingeladen, nachzuhaken, scheinbar Gegebenes in Frage zu stellen und zu diskutieren.

Es lesen Lara Hampe, Sibylla Vričić Hausmann, Sofie Lichtenstein und Rudi Nuss.
 

 

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