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Hungry Fischerman

Redaktion: 

Jürgen Egyptien erinnert mit einer Herausgabe an den vergessenen Schriftsteller Ernst Fischer und seine literarischen und essayistischen Texte aus seinen Grazer Jahren (1918-1927) und kein Geringerer als Walter Fähnders bespricht dieses Buch im Literaturhaus Wien:

Ernst Fischer, der 1917 in Graz die Kriegsmatura ablegte, trat allem oppositionellen Gestus zum Trotz und wie viele seiner späteren Weggefährten bald darauf in den Militärdienst ein und kam im Sommer 1918 an die norditalienische Front. Gegen Kriegsende wurde er in einen Soldatenrat gewählt. Der Tod des Vaters 1919 stürzte die Familie in Armut und den jungen Fischer in wachsende Desorientierung. Zu dieser Zeit knüpfte er, wie er selbst diese Zeit beurteilte, "Kontakt mit einigen Juden und anderen Outsidern, Malern, Bildhauern, Schriftstellern […] schrieb Gedichte und hungerte. Am liebsten hätte ich die Stadt in die Luft gesprengt, die Republik, den Kontinent" (S. 346).“

Ernst Fischer: Neue Kunst und neue Menschen. Literarische und essayistische Texte aus seinen Grazer Jahren (1918–1927). Hrsg. und mit einem Nachwort von Jürgen Egyptien. CLIO: Graz 2016

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