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parasitenpresse im juni

Redaktion: 

Einen Schwung neue Nachrichten hat die Parasitenpresse geschickt:

Hungertuch für Stan Lafleur
Am vergangenen Samstag erhielt der Kölner Dichter Stan Lafleur den Künstlerpeis Das Hungertuch in der Kategorie Literatur. Die Preisverleihung fand in der Galerie amschatzhaus in Neuss statt. Die Laudatio hielt Enno Stahl. Wir freuen uns für Stan und gratulieren herzlich.

Poesiefestival und Lyrikmarkt in Berlin
Während des Poesiefestivals Berlin sind wir mit vielen Aktionen in Berlin vertreten. Den Aufschlag macht Poet’s Corner am 17. Juni. Das sind Lesungen an verschiedenen Orten der Stadt. Kathrin Schadt, Esther Andradi und Christian Ingenlath lesen in Mitte (Galerie Manière Noire, Waldenserstraße 7a, 18.30 Uhr, Moderation: Timo Berger). Kathrin Bach ist in Pankow unterwegs (Museum Pankow im Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner, Prenzlauer Allee 227/228, 16 Uhr). Kinga Tóth und Jan Skudlarek verschlägt es nach Spandau (Vor dem Gotischen Haus, Breite Straße 32, 14 Uhr).

Am 23. Juni stellen wir die parasitenpresse in der Buchhandlung Amarcord vor. Unter dem Titel Zuchtperlen lesen René Hamann, Adrian Kasnitz und Kinga Tóth. Ort: Amarcord, Paul-Robeson-Str. 2/Schönhauser Allee, 19 Uhr.

Und am 24. Juni findet wieder der Lyrikmarkt in der Akademie der Künste statt. Wir sind mit einem Stand vertreten und zeigen unsere neuesten Bücher. Parallel dazu gibt es ein Lesungsprogramm. Ort: Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, ab 15 Uhr (bis zum Abend).

 

Paratexte - neue Lesereihe in Köln
In Köln findet nur monatlich im Sommer eine neue parasitäre Lesereihe statt. Den Auftakt machte bereits Andreas Bülhoff im Mai. Am 22. Juni folgt die 2. Ausgabe mit Adrian Kasnitz. Paratexte sind kurze Einzellesungen von unseren Autor/innen. Ort ist das Studio Argento in der Traumathek, Engelbertstr. 45, Köln, Beginn: 21 Uhr.

Neu in der Lyrikreihe: Bastian Schneider
Aus zwei Zyklen besteht Irgendwo, jemand, der erste Lyrik-Einzeltitel von Bastian Schneider. Die Gedichte nähern sich dem großen Thema dieser Tage, Wochen, Jahre – Flucht und Migration, und wie wir uns hier dazu verhalten, wie wir darüber reden und was wir tun, oder eben nicht. Die Texte sind der Versuch, eine Sprache zu finden angesichts einer globalen Herausforderung, der man bisher nur unzureichend gerecht geworden ist.

An einer Hauswand steht // Zugvögel raus / irgendwo sind Menschen auf der Fahrbahn / das Mittelmeer ist eines der kleinsten Weltmeere / jemand spricht von sicheren Staaten / Menschen und Zugvögel kann man verwechseln, manchmal (…)

Bastian Schneider: Irgendwo, jemand. Gedichte, 14 S., 6,- € (Lyrikreihe Bd. 38)

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