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Gezwitscher

Redaktion: 

Walter-Höllerer-Vorlesung 2017 des LCB: Ulrich Raulff „Die Sprache der Vögel im technischen Zeitalter“ am Mittwoch, dem 5. Juli 2017, um 18 Uhr in der  TU Berlin, Hauptgebäude, Raum H 1012, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Ulrich Raulff ist seit 2004 Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach, das u.a. die Originalmanuskripte vieler bekannter deutschsprachiger Autoren beherbergt und pflegt. Zuvor war er Feuilletonchef der FAZ, bevor er 2001 die Aufgabe als Leitender Redakteur des Feuilletons bei der Süddeutschen Zeitung übernahm. Er ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und des PEN-Zentrums Deutschland und zudem Autor und Herausgeber zahlreicher Werke.

Solnhofer Urvögel der Gattung Archaeopteryx (Gemälde): Die Vögel lebten vor 150 Millionen Jahren am Strand der Lagunen von Solnhofen in Bayern. Quelle: Der Spiegel

„Unter allen menschlichen Kunstübungen ist es die Musik, in der seit alters her die Vögel das meiste Sagen haben, oder vielmehr das Singen“ sagt er und zeigt, wie das „fliegende Musiktheater“ nicht nur Musiker, sondern auch Schriftsteller und Dichter begeistert hat. „Aber die Vögel sind nicht nur der Musik nahe, sondern auch dem Himmel, dem Licht und der Nacht.“ Daraus ergeben sich theologische Implikationen für die Ornithologie und mythologische für die Musikwissenschaft in einem spannenden Bogen bis hin zu „gezwitscherten“ Sprachformen im technischen Zeitalter.

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