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Redaktion: 

Das altehrwürdige Haus APHAIA (Heimstatt bspw. der wunderbaren Gedichtbände von Michael Speier!) geht neue Wege: Residiert zwar weiterhin in Berlin und aber von München aus steuert Tim Grandjean das Verlagsgeschehen und möchte: „die lyrisch-grenzüberschreitend-schöpferische Tradition des Verlages bewahren und ausbauen.“ Aphaia will auch jungen AutorInnen eine Plattform bieten und ist offen für Crossover-Projekte und ihre Dokumentation in multimedialer Darstellung.

Nach einem kaum gelungenen Schritt in diese Richtung mit dem Debut von Lea Menges im Mai diesen Jahres, muß man allerdings um die Nachhaltigkeit dieses Konzepts fürchten.

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Gerade erschienen ist der Band eines portugisieschen Dichters: „Glas" von Luís Quintais

Luís Quintais ist in seinem Heimatland Portugal ein angesehener Dichter. 1995, im Alter von 27 Jahren, veröffentlichte er sein erstes Werk mit dem Titel "A imprecisa melancolia". Es folgten weitere Publikationen, die teilweise ins Spanische übersetzt wurden. 

Bislang hat Luís Quintais insgesamt elf Gedichtbände veröffentlicht und zahlreiche Auszeichnungen für sein Werk erhalten, darunter den Preis des portugiesischen PEN Clubs, den Preis der Luís-Miguel-Nava-Stiftung, den Preis der Inês-de-Castro-Stiftung sowie den António- Ramos-Rosa-Preis.

Der Gedichtband "Glas", welcher 2014 in Portugal unter dem Namen "O Vidro" erschienen ist, wurde jetzt erstmals ins Deutsche übersetzt und ist seit Ende Juni im APHAIA Verlag erhältlich. 

Einen ersten Einblick in die Publikation gewährt das Vorwort des Lyrikers Nuno Carrilho: Vorwort Nuno Carrilho
Näheres zum Buch und zum Autor erfährt man in einer Einführung des Autors: Einführung in "Glas" - Luís Quintais
Beispielgedichte sucht man allerdings vergeblich.

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