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Asemische Dialoge

Redaktion: 

Am Montag, den 31. Juli performen die beiden Künstler, Tomomi Adachi und Jaap Blonk, welche sich mit der Kunstform der Dichtung ohne semantische Bedeutung beschäftigen, Asemische Dialoge in der Lettrétage.
Asemische Dichtung tauchte erstmals vor rund 100 Jahren, in den frühen Avantgarde-Bewegungen des 20. Jahrhunderts wie Dada, Futurismus und Konstruktivismus, auf. Tomomi Adachi und Jaap Blonk haben sich intensiv mit dem Material aus dieser Zeit auseinandergesetzt und es immer wieder neu präsentiert. Texte von Kurt Schwitters, Hugo Ball, Raoul Hausmann, Welimir Chlebnikow und – in Tomomis Adachis Fall auch von frühen japanischen Autoren – brachten sie zur erneuten Darbietung. 

Beide Performer entwickelten eine eigene Ausdrucksweise, indem sie unter anderem Hilfsmittel wie computergenerierte Sprache und Live Elektronik einsetzen. Auch bei der Sprache generell experimentieren beide bei Aufführungen, so dass durch ihre starke Bühnenpräsenz die Grenzen von Poesie und Musik, Text und Klang, Komposition und Improvisation, Akustik und Elektronik gesprengt werden.

Mehr zu allen Veranstaltungen wie immer unter www.lettretage.de und im Lettrétagebuch.

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