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Neuer Versensporn #29

Redaktion: 

Diesmal wird vorgestellt: Robert Jentzsch (1890-1918)
Geboren am 4. November 1890 in Königsberg i. Pr. 1899/1900 Umzug der Familie nach Berlin-Schöneberg. Von Ende April 1908 bis Mitte Dezember 1913 Studium der Mathematik, Philosophie und Physik in Jena (hier Mitglied des Serakreises, einer freistudentischen Gruppierung der Jugend- und Lebensreformbewegung um Eugen Diederichs), Berlin, München und wieder in Berlin. Freundschaft mit Georg Heym, Emmy Hennings und Jakob van Hoddis. Mitglied des „Neuen Clubs“; Lesung im „Neopathetischen Cabaret“. Ab April 1911 Veröffentlichungen in Die Aktion, in den Blättern des Deutschen Theaters und in der frühexpressionistischen Zeitschrift Die Bücherei Maiandros. Während seiner Studienzeit in München verkehrt er im George-Kreis um den Schriftsteller Ludwig Derleth. Nach Heyms Tod führende Rolle bei der Herausgabe der nachgelassenen Gedichte des Freundes. Im Sommer 1914 Einberufung zum Militär. 1914 Promotion; 1916 Habilitation. Während des Sommersemesters 1917 Privatdozent für Mathematik an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin. Am 21. März 1918 fällt Robert Jentzsch, von einer britischen Kettenbombe getroffen, auf der Ossus-Höhe nahe dem Kanal Cambrai–Saint-Quentin (Nordfrankreich).

Das Heft bietet insgesamt 55 Gedichte aus den Jahren 1909 bis 1917. Neben verstreut Erschienenem werden auch Gedichte aus dem Nachlass abgedruckt, von denen vier bislang unveröffentlicht sind.
Exklusiv den Exemplaren der Abonnenten liegt die Reproduktion eines Porträts von Robert Jentzsch bei, rückseitig bedruckt mit einem von Georg Heym dem Freund zugeeigneten Gedicht.

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